etf

ETFs vs. aktive Fonds

ETFs vs. aktive Fonds

Die Geschichte der Fonds und ETFs

Seit Jahrzehnten setzen Anleger auf traditionelle, aktiv verwaltete, offene Investmentfonds, die ihnen helfen, ihre finanziellen Ziele zu erreichen und das Potenzial bieten, eine Benchmark (in der Regel ein weit verbreiteter Index wie z. B. der DAX 30 oder S&P 500) zu übertreffen.

Anfang der 90er Jahre wurde das Angebot an Anlagevehikeln für Investoren durch die Schaffung von ETFs erweitert. Wie Aktien ermöglichen ETFs den Anlegern, während des gesamten Handelstages ihre Markteintritts- und -austrittspunkte zu wählen, so dass sie von den Marktentwicklungen in Echtzeit profitieren können.

Im Jahr 2008 kamen aktiv verwaltete ETFs auf den Markt. In diesen Vehikeln versucht ein Portfoliomanager, einen Index zu übertreffen, anstatt nur die Performance eines Index zu replizieren.

Aus Anlegersicht bieten diese aktiv gemanagten ETFs eine Möglichkeit, die potenziellen Vorteile eines aktiven Managements mit der Handelsflexibilität börsengehandelter Produkte zu verbinden.

Aktive Fonds und ETFs unterscheiden sich

Anleger die sich für den Kauf von Fonds entschieden haben, können heutzutage zwischen den standardisierten Fonds und den seit Jahren stark wachsenden Exchange Traded Funds – kurzform ETFs wählen. An den deutschen Börsen werden bereits jährlich mehr als 55 Mrd. Euro mit ETFs umgesetzt. Beide Fondarten investieren die Gelder ihrer Kunden in Aktien, Anleihen (Renten), Derivate oder in den Geldmarkt. Der große Unterschied liegt in dem Management - Fonds werden aktiv und ETFs passiv gemanagt. Ziel ist es bei beiden Varianten, eine möglichst sichere aber dennoch lukrative Rendite zu erzielen.

Aktive Investoren

Es gibt Menschen, die sich dafür entscheiden, aktiver zu sein und das Risiko und die Kosten für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren häufiger in Kauf zu nehmen. Wenn Sie es vorziehen, Ihre eigenen Konten zu verwalten und während der Marktzeiten handeln möchten, um Ihre bevorzugten Anlagestrategien umzusetzen, können ETFs die Flexibilität bieten, um Ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. Ähnlich wie Aktien können ETFs während des gesamten Handelstages und auf Marge gehandelt werden. Investoren haben auch die Möglichkeit, Limit-Orders zu setzen und Leerverkäufe zu tätigen. Die meisten offenen Investmentfonds können nur zu ihren Schlusskursen oder NAVs erworben werden. ETFs bieten Transparenz, so dass Anleger ihre Bestände täglich überprüfen und Portfoliorisiken häufiger überwachen können als bei traditionellen offenen Investmentfonds. Überlegen Sie sich, welche Möglichkeiten Sie für Ihre langfristigen Anlageziele haben. Kurzfristiger Handel ist in der Regel keine geeignete Sparstrategie.

ETFs überzeugen mit geringen Kosten

Zu den wichtigsten Verkaufsargumenten der ETF-Emittenten zählen die geringen Verkaufsgebühren. Beim ETF-Fonds gibt es keine Ausgabeaufschläge und geringe jährliche Verwaltungsgebühren. Zudem hat man über die Jahre festgestellt, dass lediglich 10-20 Prozent der offenen Fonds die Benchmarks schlagen und dadurch ein Ausgabeaufschlag gerechtfertigt sei. Über 80 Prozent schneiden schlechter als die vergleichbaren Benchmarks ab. ETF bilden lediglich unterschiedliche Markt-Indices ab und können dadurch immer eine Performance ähnlich wie der Index vorweisen. Der Vorteil die Geldanlage in ETFs entwickelt sich immer sehr nahe an dem zugrundeliegenden Benchmark. In manchen Situationen kann die Rendite sogar leicht höher als der Index liegen.

Standardisierte Fonds schneiden schlechter ab

Wie bereits erläutert schneiden 80% der standardisierten Fonds schlechter als die vergleichbaren Benchmarks ab. Da diese Fondsart durch das passive Management den Veränderungen an den Märkten nur teilweise folgen kann. Vor allem Fonds mit einem größeren Volumen können langsam auf Marktveränderungen reagieren, da sie durch eigenständige Verkäufe die Kurse negativ beeinflussen. Der Fondsmanager hat in der Regel das Ziel, mit einem guten Timing eine überdurchschnittliche Rendite zu erzielen.

Anleger die eine höhere Rendite als der Gesamtmarkt erwirtschaften möchten, müssen sich einen standardisierten Fonds kaufen, um eine reale Chance auf das Anlageziel zu haben. Zu beachten ist ein eventueller Ausgabeaufschlag, den man aber über einen seriösen Fondsvermittler einsparen kann.

Fazit

Obwohl Investmentfonds und ETFs unterschiedlich sind, können beide ein gewisses Potenzial für einen diversifizierten Wertpapierkorb bieten und gute Instrumente sein, um die Ziele der Anleger zu erreichen. Für Anleger ist es wichtig, die beste Wahl für ihre spezifischen Anlagebedürfnisse zu treffen, sei es ein ETF, ein offener Investmentfonds oder eine Kombination aus beidem.

Tipp: Bei der Consorsbank* gibt es mehr als 220 ETFs als komplett kostenlosen Sparplan. Darunter sind eine breite Palette ETFs von Anbietern wie iShares, Lyxor, db x-trackers, Amundi und BNP.

0 Kommentare 0 Kommentare
0 Kommentare 0 Kommentare

Consorsbank ETF Sparplan





Schicken Sie uns Ihr Feedback oder Ihre Frage zum Artikel. Bequem als Sprach- oder Textnachricht:



Hinweis: Die in den Artikeln erwähnten ETFs und anderen Finanzprodukte stellen keine Kaufempfehlung dar. Wir können keine Finanzberatung oder ähnliches anbieten. Der Wert von Aktien, ETFs und ETCs, die über ein Wertpapierdepot gekauft wurden, kann sowohl steigen als auch fallen. Börsengeschäfte stellen ein erhebliches Risiko dar, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. ETFs24 haftet nicht für materielle und/oder immaterielle Schäden, die durch Nutzung oder Nichtnutzung der Inhalte oder durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Inhalte verursacht wurden. Keiner der Inhalte stellt ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.


* Bezahlte Produktplatzierung zur Finanzierung dieser Website. Ihnen entstehen dadurch keinerlei Nachteile. Sie unterstützen damit unsere Arbeit.