Was spricht für ETFs?

Geringe Kosten

ETFs sind im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds deutlich günstiger. Bei sehr vielen ETFs fallen weniger als 0,5% Gebühren p. a. auf das investierte Kapital an.

Transparenz

Die Wertentwicklung eines börsengehandelten ETFs und die Bestandteile des zugrundeliegenden Börsenindex können von jedem Anleger leicht selbst verfolgt werden.

Sicherheit

Das Kapital in ETFs gilt rechtlich gesehen als Sondervermögen. D. h. investiertes Geld muss getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft aufbewahrt werden. Ist der Anbieter insolvent, ist das ETF-Kapital geschützt.

Risikostreuung

Mit dem Kauf eines ETFs kann das Geld leicht über hunderten bis tausenden Firmen gestreut werden, da die Fonds meist ganze Regionen oder wirtschaftliche Sektoren abbilden. Z. B. werden in einem MSCI World ETF über 1600 Firmen abgedeckt.

Liquidität

ETFs können wie Aktien an Börsen schnell und einfach gekauft und verkauft werden.

Einfach

Dank der Risikostreuung, den günstigen Gebühren und der Vielzahl an ETF-Produkten lässt sich mit wenig Aufwand ein Depot aufbauen. Mit einem monatlichen Sparplan profitiert man zusätzlich vom Cross-Average-Effekt (Durchschnittskurs).

ETF-Sparplanrechner

Benutze unseren Sparplanrechner, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Geldbeträge durch Sparpläne über verschiedene Zeiträume erzielbar sein können. Insbesondere die Laufzeit kann durch den Zinseszins ein beträchtlicher Hebel für das Sparvorhaben sein.

Was ist der Vorteil von ETF-Sparplänen? Durch den sog. Cross-Average-Effekt bekommt man als Anleger durch die vielen kleineren Einzelinvestments einen guten Durchschnittskurs im Laufe der Zeit. Selbst bei einer größeren einmaligen Summe kann es sinnvoll sein, diese in mehrere kleine aufzuteilen und über mehrere Monate zu streuen um das Risiko eines schlechten Einstiegszeitpunktes zu senken.

0% 100%

7,50%
* Beim Endkapital werden keine Transaktionskosten, ETF-Gebühren und Steuern berücksichtigt. Die tatsächliche Summe kann und wird abweichen.

Welche Aktienmärkte sind gefragt?

Passive Fonds wie ETFs bilden verschiedenste Indizes wie z. B. den MSCI World ab. Welches die bekanntesten sind, zeigen wir Dir hier.

Möchtest Du mehr erfahren?

Der ETF-Bereich wächst von Tag zu Tag. Da fällt es manchmal schwer den Überblick zu behalten. Wir helfen Dir.

Erfahre mehr

Was ist ein ETF?

Ein sog. ETF (Exchange Traded Fund) ist eine moderne Art der Geldanlage an der Börse. Im Gegensatz zu Fonds, die von einem Fondmanager aktiv gemanagt werden, bilden ETFs rein passiv die Aktienbestandteile von einem Index wie z. B. den DAX ab. Somit kann man sich an den Bewegungen mit seinem Kapital sehr leicht beteiligen. Herausgegeben werden diese passiven Fonds von Fondgesellschaften wie iShares/Blackrock, db x-trackers, Lyxor, ComStage oder Amundi. Sie vereinen die Vorteile von Aktien und Fonds und das sehr kostengünstig für die Anleger.

Es gibt verschiedenste Fonds, denn fast alles was an der Börse gehandelt wird, kann von einem Index abgebildet werden. So gibt es passive Fonds für Aktien, Immobilien, Rohstoffe, Gold, Staatsanleihen und Unternehmensanleihen. Diese können dann wiederum einzelne Regionen oder wirtschaftliche Sektoren nachbilden. Aus diesem Grund sind solche börsengehandelter Indexfonds nicht nur bei privaten Anlegern beliebt, sondern auch bei professionellen Vermögensverwaltern.

Neben den geringen Gebühren sind weitere Vorteile die Diversifizierung, also die breite Streuung des Risiko über viele hunderte bis tausende Aktien und die Transparenz.

Wo entstehen Kosten?

Kosten entstehen in erster Linie durch die Fondgesellschaften, die auf ihre ETFs jährliche Gebühren erheben. Diese wird oftmals als Gesamtkostenquote oder auch Total Cost of Ownership (TER) angegegben und wird nicht einmal pro Jahr abgezogen sondern anteilsmäßig täglich in den Kurs des Fonds mit eingepreist. Die TER-Kosten liegen in der Regel jedoch sehr weit unter den der aktiv gemanagten Fonds und der geschlossenen Fonds.

Weitere Kosten entstehen beim Kauf der Anteile beim Broker bzw. bei der Bank wo das Depot liegt. Hier werden Transaktionskosten fällig und je nach Börsenplatz auch Ordergebühren. Beim Verkauf fallen diese Gebühren erneut an. Außerdem müssen eventuelle Gewinne dann versteuert werden.

Aus unserem Blog

ETF-Glossar: Alle Begriffe die man beim Anlegen kennen muss

am 24.07.2017

NAV? Swap? UCITS? In der ETF-Branche wimmelt es nur so von Fachbegriffen die jeder schon mal gehört haben sollte, der sich für Indexfonds interessiert. Die wichtigsten Begriffe versuchen wir hier kurz und knapp zu erläutern. BaFin: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht soll im öffentlichen Interesse ein funktionsfähiges, stabiles, transparentes und integres Finanzsystem in Deutschland gewährleisten. Sie kontrolliert Veröffentlichungs- und Prospektpflichten von Kapitalgesellschaften und untersucht Insiderhandel, Marktmanipulationen, Geldwäsche und vieles mehr. Ihre Hauptbereiche sind die Kontenaufsicht, Bankenaufsicht, Versicherungsaufsicht und die Wertpapieraufsicht.

Weiterlesen

ETF-Sparplanvergleich

am 19.07.2017

Den richtigen Anbieter für einen ETF-Sparplan zu finden ist manchmal gar nicht so einfach. Neben unterschiedlichen ETF-Angeboten erwarten den Anleger verschiedene Gebührenmodelle weshalb manche Broker sicher eher für kleine Sparraten anbieten und andere für mittlere bis große Sparraten. Auch zeitlich befristete Sonderrabatte eines Brokers auf Indexfonds können Transaktionskosten sparen, wenn man sich vorher bewusst ist, welche Fonds man kaufen möchte und entsprechend die Anbieter vergleicht. Sparplan-Anbieter-Übersicht Im Reiter ETFs lassen sich die besten Anbieter sortieren.

Weiterlesen

Südkorea-ETF kaufen

am 18.07.2017

Südkorea gilt seit über einem halben Jahrhundert als ein außergewöhnliches Land. 1962 kam es zu einem schnellen Wirtschaftsaufschwung, der das Land von der Armut in ein modernes Industrieland verwandelte. Das einst von überwiegend Agrarunternehmen getriebene Land entwickelte seine fortan exportorientierte Wirtschaft in Richtung elektronischer Halbleiter, Mikrochips, TV-Geräten, Telekommunikation, Maschinen, Computer und Schiffe. In diesen Branchen sind südkoreanische Firmen führend. Heute bekannte Firmen sind Samsung, LG oder Hyundai. Die südkoreanische Republik ist bestrebt die Beziehungen zu Nordkorea zu harmonisieren und den Welthandel durch Freihandelsabkommen auszubauen.

Weiterlesen

Russland-ETF kaufen

am 17.07.2017

Russland zählt mit seinen 17 Millionen Quadratkilometern zu den am dünnsten besiedelten Gebieten überhaupt. Es ist ein entwickeltes Industrie- und Agrarland und eine führende Industrienation in den Bereichen Maschinenbau, Eisenmetallverarbeitung, Chemie, Holz und Nahrungsmittel. Auch Erdgas und Erdöl sind ein wichtiger Einkommensfaktor für das Land. Alleine das Erdgasvorkommen macht über 30% des gesamten weltweiten Vorkommens aus. Unternehmen wie Gazprom, Rosneft oder Lukoil sind an der Förderung hauptsächlich beteiligt. Das Bruttoinlandsprodukt Russlands betrug im Jahre 2016 1.

Weiterlesen