Wie funktioniert Daytrading?

Wie funktioniert Daytrading?

Volkssport Daytrading

Durch den anfänglichen Erfolg des Neuenmarkts (heute Tec-Dax) haben vermehrt Privatpersonen das Daytrading entdeckt. War das Daytrading früher nur den Eigenhandelsabteilungen der Banken und Brokern vorbehalten, so kann mittlerweile jeder mit wenig Eigenkapital den Handel an den internationalen Finanz- und Devisenmärkten aufnehmen. In der Vergangenheit waren dafür teure Standleitungen nötig, die im Monat mehrere Tausend Euro verschlangen Der schnelle Ausbau des Internets ermöglicht es heutzutage, der breiten Masse mit geringen Fixkosten an den Börsen zu handeln.

ETFs

Diese Form des Tradings steht bei Privatanlegern im Gegensatz zum klassischen Kaufens von ETFs. ETFs werden gekauft und eher für Monate bis Jahre gehalten ehe sie wieder verkauft werden. Bei professionellen Anlegern kommen ETFs allerdings auch durchaus für kurzfristge Zeiträume in Betracht, da sie sehr kostengünstig sind und ganze Märkte mit vielen Wertpapieren abdecken.

Was ist Daytrading?

Beim Day-Trading oder auch Intraday-Trading sind Marktteilnehmer darauf ausgerichtet kleinere Kurschwankungen innerhalb eines Tages für sich auszunutzen. Sie machen sich vorab ein Bild vom aktuellen Handelsgeschehen und handeln im Idealfall nach einem vorher ausgeklügelten Handelsplan. Dies können technische oder fundamentale Handelsansätze sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Kurse steigen oder fallen. Daytrader spekulieren auf fallende und steigende Kurse. Dabei ist es nicht zwingend notwendig die einzelnen Positionen immer Taggleich zu schließen. Daytrader handeln Positionen auch über mehrere Tage. Man spricht dann auch vom Positions-Trading.

Amerika - auch Vorreiter beim Daytrading

Bereits in den 80er und 90er Jahren geprägt durch den Siegeszug der Computer und den technischen Fortschritten im Telekommunikationsbereich haben viele Amerikaner das Daytrading für sich entdeckt. Ausgelöst durch den High-Tec-Boom, bot die NewYork-Stock-Exchange (NYSE) schon damals als größte Börse der Welt, mit ihren vielen angeschlossenen Brokern, Privatpersonen den aktiven Handel mit Aktien an. Anfangs wurde der Handel hauptsächlich über das Telefon abgewickelt. Das Internetzeitalter hat den Telefonhandel weitestgehend abgelöst und die Transaktionskosten für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren deutlich verbilligt. Das Internet ist ein Schlüsselfaktor, der das Day-Trading der breiten Masse zugänglich macht.

Daytrading ist eine Lebenseinstellung

Die technische Anbindung ist die ein Sache, der erfolgreiche Handel ein andere. Angehende Daytrader müssen für sich entscheiden welches Finanzprodukt sie regelmäßig handeln möchten. Dabei spielen viele unterschiedliche Faktoren eine Rolle. Jeder der sich für das Daytrading interessiert ist auf unterschiedliche Weise mit dieser Materie in Verbindung geraten. Ein Freund, ein Bekannter, eine Zeitung oder ein Bericht im Fernsehen wecken das Interesse bei dem Einzelnen. Wer mit dem Trading das schnelle Geld machen möchte, der ist beim Daytrading an der falschen Stelle. Manche Börsenteilnehmer haben Anfangs des öfteren Glück und verlieren den Respekt vor dem Markt. Die Abrechnung kommt über kurz oder lang. Verluste zerfressen die anfänglichen Gewinne. Langfristig erfolgreich an den Märkten zu handeln, bedarf Interesse, Disziplin, Selbstbewusstsein und zunehmende Erfahrung. Ein erfolgreicher Börsianer ist sich bewusst – Geld schläft nie.

Aller (Trading-)Anfang ist schwer

Gerade in der Anfangszeit ist es sinnvoll, nicht zu hohe Kapitalbeträge einzusetzen und bei Fehlentscheidungen zu viel Eigenkapital zu verlieren. Es ist auch wichtig nicht direkt los zu traden, sondern einen Markt und das dazugehörige Finanzprodukt erst mal mehrere Wochen zu beobachten. Der Vorteil, man entwickelt ein Gefühl für die Schwankungsbreite (Volatilität) der Märkte und der einzelnen Produkte. Nach einiger Zeit macht man mit einem geringen Kapitaleinsatz den ersten Trade. Sollte der Trade negativ verlaufen, hat man nicht so viel Geld verloren, aber trotzdem an Erfahrung gewonnen. Es gibt bei einigen Banken und Direktbanken die Möglichkeit, ein Demokonto zu eröffnen. Auf diesem stehen ca. 50.000 – 100.000 Euro an Spiel-Kapital zur Verfügung. Mit einem kostenlosen Demokonto können erste Börsenerfahrungen, ohne reale Kapitalrisiken gesammelt werden.

Was zeichnet einen erfolgreichen Daytrader aus?

Trading ist eine Kunst, die es zu erlernen gilt. Dazu zählt der eiserne Wille, bei Rückschlägen die man immer ab und zu haben wird, nicht den Spaß am täglichen Trading zu verlieren. Den Mut an entscheidenden Punkten den Kauf oder Verkauf abzuwickeln, ohne lange zu Zweifeln. Aus Fehlern zu lernen. Viele Trader begehen immer wieder die gleichen Fehler. Einen eigenen Tradingstil zu entwickeln und nicht fremde Tradingstile zu kopieren. Auch Glück und Talent zählen zu den hilfreichen Faktoren.

Welche Finanzprodukte eignen sich für den Intraday-Handel?

Für jeden Daytrader stellt sich die Frage, welches Produkt die meisten Erträge bringt. Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten, da mehrere Faktoren dafür ausschlaggebend sind. Einen wichtigen Faktor stellen die Transaktionskosten dar. Wer häufig kauft und verkauft merkt wie wichtig niedrige Gebühren sind. Am Ende des Tages können schneller 20-100 Trades über das Konto gelaufen sein und mehrere 100 Euro an Gebühren werden von der Bank abgebucht. Prinzipiell gehören Futures zu den liquidesten und kostengünstigsten Finanzprodukten. Allerdings beherbergen Futures hohe Risiken, die nur erfahrene Händler richtig einzuschätzen wissen.

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