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Was sind aktiv verwaltete ETFs?

Was sind aktiv verwaltete ETFs?

Wenn die meisten Investoren an Exchange Traded Funds (ETFs) denken, denken sie an passive Anlagestrategien. Diese Fonds verfolgen eine Vielzahl von Indizes und bieten niedrige Umsatz- und Kosteneinsparungen sowie hohe Diversifizierungsmöglichkeiten. Passives Investieren ist zu einer bevorzugten Methode für Investoren aller Streifen geworden, wie Analysten Studien zitieren, die zeigen, dass passive Strategien langfristig eher über aktive Strategien gewinnen. Dennoch gibt es auch aktiv verwaltete ETFs, obwohl sie tendenziell unter dem Radar rutschen.

Trotz der Tatsache, dass nur eine Minderheit der aktiv verwalteten Fonds den Markt schlagen wird, sind einige Investoren daran interessiert, diese größeren Gewinnziele zu verfolgen. Auf diese Weise kann die Gestaltung von ETFs auch der aktiven Investorenstrategie helfen. ETFs ermöglichen Intraday-Trading; dies steht im Gegensatz zu Investmentfonds, die nur einmal täglich gehandelt werden. Mit Intraday Trading haben ETF-Investoren die Chance, die Marktrichtung zu verfolgen und innerhalb des Tages entsprechend zu handeln, um kurzfristige Verschiebungen zu nutzen.

Aktiv verwaltete ETFs

Das gängigste ETF-Design verfolgt einen bestimmten Index. Allerdings können ETFs auch erstellt werden, um beispielsweise die Top-Picks eines Investment Managers oder eines Investmentfonds zu verfolgen. Auf diese Weise würden diese ETFs eine aktiv verwaltete Strategie nachahmen. Sie würden auch darauf abzielen, überdurchschnittliche Renditen zu erzielen. Aktiv gemanagte ETFs können auch Investor- und Fondsmanager von Investmentfonds profitieren. Ein ETF, der beispielsweise einen Investmentfonds verfolgt, wird wahrscheinlich aufgrund der Intraday-Handelskapazitäten an häufige Händler über den Investmentfonds selbst appellieren. Bei Transaktionen, die sich auf den ETF konzentrieren, ist es daher weniger wahrscheinlich, dass der Investmentfonds Cashflow ein- und ausgehend erfahren wird, und das Portfolio wird wahrscheinlich einfacher zu verwalten und zunehmend kosteneffizient sein.

Traditionelle, passiv verwaltete ETFs sind nach wie vor weit über aktiv verwaltete ETFs. Nach diesem Schreiben gibt es laut einem Bericht von US News rund 230 aktive ETFs, von denen etwa 50 im vergangenen Jahr veröffentlicht wurden. Zusammen stellen aktive ETFs nur einen kleinen Teil des ETF-Raums von 4 Billionen US-Dollar dar. Das Interesse der Anleger an der aktiven ETF-Kategorie hat in diesem Bereich jedoch zu erheblichem Wachstum geführt, und es ist wahrscheinlich, dass sich dieser Trend fortsetzen wird.

Aus einem Bericht des Londoner Forschungsunternehmens ETFGI geht hervor, dass aktive ETFs und verwandte Fahrzeuge in den ersten 11 Monaten des Jahres 2017 neue Vermögenswerte in Höhe von 24 Milliarden US-Dollar angehäuft haben. Dies bedeutet einen Anstieg von mehr als 50% gegenüber dem Vorjahr sowie den größten Einjahresanstieg seit 2009. Aktive ETFs sind sogar so populär geworden, dass sie einige passive ETFs dazu inspirieren, das Wort „aktiv“ in Produktbeschreibungen und Namen aufzunehmen, auch wenn dieser Begriff die Strategie nicht genau widerspiegelt des ETF selbst. Anleger werden daher darauf hingewiesen, in ihrer Forschung wachsam zu bleiben, bevor sie in ein Produkt investieren.

Vorteile und Risiken

Warum beispielsweise über einen Investmentfonds oder ein anderes verwandtes Produkt in einen aktiven ETF investieren? Neben den Vorteilen des Intraday-Trading weisen viele aktiv verwaltete ETFs geringere Kostenquoten auf als vergleichbare Gegenseitigkeitsfonds. Sie können billiger zu kaufen sein, je nach Broker beteiligt. Barron verweist auf den Fidelity Total Bond ETF (FBND), der von Ford O'Neil verwaltet wird. O'Neil verwaltet auch den Fidelity Total Bond Investmentfonds (FTBFX). Zwischen diesen beiden Optionen weist der ETF eine geringere Kostenquote auf (0,36% gegenüber 0,45% für den Investmentfonds). Wenn Ihr Broker Charles Schwab ist, kostet der Kauf des ETF 4,95 Euro gegenüber 76 Euro für den Investmentfonds.

Das heißt nicht, dass aktiv verwaltete ETFs nicht ohne Risiken sind. Untersuchungen deuten nach wie vor darauf hin, dass passive Strategien über einen langen Zeitraum effektiver sind als aktive. Dennoch scheinen aktive ETFs in der Investorengemeinschaft Impulse zu geben.

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