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Was ist ein ETF?

Was ist ein ETF?

1989 wurde die Idee für den ersten Exchange Traded Fund (ETF) geboren.

Ursprünglich als Index-Beteiligungsaktien an Investoren vermarktet, sollte dieses innovative neue Produkt ein Stellvertreter für den S&P 500 sein, der auch wie eine Aktie an einer Börse gehandelt wurde. Nach der Markteinführung wurde dieser frühe ETF-Prototyp von Anwälten der Chicago Mercantile Exchange (CME) sofort ins Visier genommen, weil er sich illegal wie ein Futures-Vertrag verhält. Eine Klage folgte, und ein Bundesrichter in Chicago entschied, dass sie zurückgezogen werden mussten.

Ein Jahr später kann festgestellt werden, dass Kanada die Geburtsstätte des ersten erfolgreichen ETF war. Diesmal hieß das Produkt Toronto 35 Index Participation Units (TIPs 35), und es folgte dem TSE-35 Index zu diesem Zeitpunkt. TIPs wurden sofort für ihr kostengünstiges Engagement in kanadischen Aktien gelobt - und kurz darauf würden viele weitere ETFs in Kanada und den USA folgen, darunter 1993 der SPDR S&P 500 Trust ETF.

Wie funktionieren ETFs?

Im einfachsten Sinne ist ein ETF eine Art Fonds, der Vermögenswerte besitzt - wie Aktien, Rohstoffe oder Futures -, aber sein Eigentum in Aktien aufgeteilt hat, die an Börsen gehandelt werden.

Mit anderen Worten, Anleger können ETFs während der Handelszeiten jederzeit kaufen und verkaufen. Wie eine Aktie verfügt jeder ETF über ein Tickersymbol (oder ISIN/WKN) und einen Preis, der sich in Echtzeit ändert. Im Gegensatz zu einer Aktie kann sich die Anzahl der ausstehenden Aktien jedoch aufgrund der Mechanismen zur Schaffung und Rücknahme von Aktien täglich ändern.

Vor- und Nachteile

Es gibt viele Ansichten über ETFs, aber es ist allgemein anerkannt, dass sie eine kostengünstige, transparente und bequeme Möglichkeit bieten, Zugang zu vielen verschiedenen Anlageklassen zu erhalten. Dies erleichtert die Diversifikation eines Portfolios und macht den Kauf und Verkauf von ETFs einfach.

Aus diesen Gründen ist die passive Management-Investment-Industrie in Schwung gekommen, und die ETF-Branche verfügt nun über mehr als 4 Billionen Dollar an Assets under Management (AUM) weltweit. Bis zum Jahr 2021 dürften die ETFs die 7-Billionen-Dollar-Marke für AUM überschreiten.

Trotz dieses Wachstums und einer Vielzahl von Vorteilen haben ETFs einige Nachteile.

Kritiker würden schnell darauf hinweisen, dass einige ETFs in sehr geringen Stückzahlen an der Börse gehandelt werden, was zu breiten Geld-/Briefspannen und geringerer Liquidität führt. Darüber hinaus kann es auch Fälle geben, in denen technische Probleme eine exakte Nachbildung zwischen dem ETF und dem von ihm erfassten Index verhindern können. Der sogenannte Tracking Error.

Abschließend sei noch erwähnt, dass bei ETFs ein gewisses Gegenparteirisiko besteht - zum Beispiel, selbst wenn Sie physisch gesichertes Gold über den SPDR Gold Trust (GLD) "besitzen", besteht die Chance, dass in Extremsituationen, in denen Sie den Nutzen dieses Goldes möglicherweise nicht wirklich zu spüren bekommen. Das Gegenparteirisiko ergibt sich aus der Möglichkeit, dass eine Partei ihre Versprechen nicht einhält, und ist eigentlich auch bei anderen Arten von Vermögenswerten recht häufig anzutreffen.

Weiterlesen:

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