Warum ETFs das Fundament für junge Menschen sein sollte

Warum ETFs das Fundament für junge Menschen sein sollte

Oft werden wir auf Veranstaltungen gefragt, wie man denn am besten mit ETFs beginnen sollte als Laie. Wäre es nicht besser Aktien direkt zu kaufen? Oder doch lieber Bitcoins? Kann die ETF-Betreibergesellschaft denn nicht pleite gehen? Ist mein Geld dann weg? Diese und einige weitere Fragen sollen in diesem Post geklärt werden.

Warum überhaupt Aktien kaufen als junger Mensch?

Der beste Helfer eines jungen Menschens ist die Zeit. Umso früher man mit dem sparen und investieren beginnt, desto besser kann sich der Zinseszins auswirken auf das Endvermögen. Im Internet gibt es dutzende kostenlose Zinseszinsrechner. Ein paar Beispielrechnungen sollte jeder für sich durchführen, um zu veranschaulichen, welchen imensen Einfluss der Zinseszins beim Vermögensaufbau hat. Das motviert hoffentlich und schafft die nötige Disziplin für ein Buy-And-Hold-Depot.

Doch warum aber ausgerechnet Aktien? Sind Immobilien, Anleihen, Bitcoins, [beliebiges anderes Asset hier einfügen] nicht viel sicherer? Gegenfrage: Warum sollte man als junger Mensch Risiko meiden? Rendite und Risiko sind fest miteinander verdrahtet und wenn man 20, 30, 40 Jahre Zeit hat, warum sollte man dann nicht die Zeit nutzen und ein Risko eingehen? Gerade bei so einem langen Zeithorizont lohnt es sich die Aktienquote hochzuschrauben. Denn Krisen und Crashes kann man getrost aussitzen. Auf der anderen Seite sollte Sparer natürlich die Aktienquote einige Jahre vor Beendigung der Ansparphase reduzieren und auf weniger risikoreiche Assets umschichten. So werden Anleger nicht (so sehr) kurz vor dem Ziel von einem Börsencrash kalt erwischt werden.

Gerade Anfänger verhaspeln sich zu schnell bei der Auswahl von Aktien. Bilanzen, Charts, Analysen, etc. auszuwerten erfordert eine gewisse Expertise und vor allem Zeit. Wer da die Lust verliert, schadet sich selbst. Eine gesunde Basis aus ETFs aufzubauen erscheint uns da der sichere und einfachste Weg zu sein, um das Ziel zu erreichen. Sofern durch ETFs ein gewisses Fundament geschaffen wurde, bleibt immer noch die Möglichkeit das Portfolio um Immobilien, P2P-Kredite, Cryptocoins und andere Assets zu erweitern.

Depot & Sparpläne im Überblick

Hier finden Sie eine Auflistung aller Depot- und Sparplanangebote, die sich dierekt an Kinder und Jugendliche richten:

Kann die ETF-Betreibergesellschaft pleite gehen?

Ja. Ein ETF-Anbieter wie iShares, comstage, lyxor, etc. sind nichts anderes als Unternehmen. Bei ETFs ist es jedoch so, dass das Vermögen der Investoren vom Unternehmensvermögen strikt getrennt sein muss. Dafür gibt es die sog. UCITS-Richtlinie, die von den Finanzaufsichten geprüft wird, bevor ein Fonds zum Vertrieb zugelassen wird. Das Geld der Investoren gilt rechtlich als Sondervermögen und ist damit sicher bei einer Insolvenz.

Kann ein ETF-Kurs auf 0 Euro fallen?

Theoretisch schon. Praktisch nein. Denn dafür müsste ja alle Aktien, die der ETF abbildet auf 0 Euro fallen. Wenn man in einen breit gestreuten Index wie den MSCI World Index investiert, müsste also alle 1600 Aktien wertlos werden. Unter diesen 1600 Aktien befinden sich aber auch echte Schwergewichte, wie Apple, Amazon, Microsoft. Wenn diese Aktien alle wertlos wären, dann wäre die Wirtschaft global kaputt. Das wäre so als wenn alle Immobilienbesitzer auf der Welt zeitgleich ihre Objekte veräußern wollen würden. Wie realistisch ist so ein Szenario? Wir halten das für komplett ausgeschlossen.

Mit welcher Sparrate anfangen?

Um anfangen zu können wird natürlich ein Einkommen gebraucht. Ist dies vorhanden, empfehlen Experten mindestens 10% beiseite zu packen, um später die Lücke der gesetzlichen Rente auszugleichen. Seine persönliche Lücke kann man sich  ausrechnen lassen. Ist der Sparplan aufgesetzt zu Beginn des Berufslebens, bietet sich folgende Regel von Bodo Schäfer an: 50% einer jeden Gehaltserhöhung zu sparen. Die anderen 50% können zum Leben genutzt werden. Dadurch passt sich die Sparrate jederzeit flexibel an das Einkommen an.

Tipp: Bei der Consorsbank* gibt es mehr als 220 ETFs als komplett kostenlosen Sparplan. Darunter sind eine breite Palette ETFs von Anbietern wie iShares, Lyxor, db x-trackers, Amundi und BNP.

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Consorsbank ETF Sparplan





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