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Video: Max Otte mit Gerd Kommer im Streitgespräch

Video: Max Otte mit Gerd Kommer im Streitgespräch

(Der Link zum Video befindet sich am Ende des Blog-Beitrags.)

Sowohl für ETF-Anleger als auch für Verfechter der klassischen Aktivfonds gibt es heute eine Empfehlung für ein Video-Interview. In diesem Video stellt sich ETF-Star Gerd Kommer in einem “Duell” dem Fondmanager Max Otte. Gerd Kommer ist bekannt durch Bücher wie Souverän investieren mit passiven Indexfonds und ETFs und Die Buy-and-Hold-Bibel: Was Anleger für langfristigen Erfolg wissen müssen. Max Otte ist ein ist ein deutsch-US-amerikanischer Ökonom. Bekannt ist er als unabhängiger Fondsmanager und Autor durch Bücher wie Der Crash kommt: Die neue Weltwirtschaftskrise und was Sie jetzt tun können.

Duell unter Freunden?

Zu Beginn bekommt man schnell den Eindruck, dass die beiden Finanzprofis weniger auf Streit aus sind mehr versöhnliche Worte suchen. Kommer betont, dass er Otte für eine sehr vertrauenwürdige Person hält und ihm jederzeit sein Geld anvertrauen würde. Als Zuschauer hat man hier schon den ersten Clash erwartet, da Kommer in seinen Bücher durchweg gegen die Finanzindustrie und ihren falschen Versprechen wettert. Schließlich solle der Anleger lieber sein Schicksal selbst in die Hand nehmen und ein “ETF-Weltportfolio aufbauen”. Das Interview nimmt glückerlicherweise aber dennoch etwas an Fahrt auf und wird zunehmend spannender.

Nischen-Bashing

Max Otte hackt dann die meiste Zeit auf Nischen-ETFs herum. Die Gebühren für ETFs, die kleinere Märkte abbilden, seien viel zu hoch. Sie wurden von der Finanzindustrie geschaffen um den Anlegern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Eine regelrechte Mogelpackung. Dazu kommt noch das erhöhte Risiko, denn kleine Finanzmärkte bringen wenig Handelsvolumen zustande. Für unerfahrene Anleger kann das gefährlich werden wenn es mal richtig knallen sollte an den Märkten. Kommer stimmt ihm im Wesentlichen zu. Nur sind ETFs an sich trotzem eine gute Sache. Ob man nun in Nischen investiert sei jedem selbst überlassen. Das Bashing von Otte wirkte etwas hilflos. Als hätte er händeringend eine Angriffsfläche gesucht.

Generell war von Kommer eigentlich mehr zu erwarten. In seinen Büchern präsentierte er so viele Statistiken, dass er seinen Interviewpartner eigentlich argumentativ in wenigen Minuten hätte komplett auseinander nehmen können wenn er es darauf angelegt hätte. Hat er aber leider nicht.

KGV ist nicht alles

Zum Ende hin widerspricht sich Otte noch einmal so richtig selbst. Erst erklärt er lang und breit warum es als Fondsmanager zwingend erforderlich ist sich an selbst gesteckte Spielregeln zu halten. Als Beispiel nennt er hier das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). Das KGV müsse bei Aktien niedrig sein. Nur so sind Wertpapier günstig. Beiläufig erwähnt er dann aber, das sein Fond unter anderem die Amazon Aktie im Portfolio hat. Gerd Kommer eröffnet zurecht das Feuer, denn die Amazon-Aktie hatte in der Vergangenheit ein extrem hohes KGV. Otte zieht sich auf den Standpunkt zurück dass die Amazon nur ein sehr kleine Position ausmache und es andere Gründe gebe warum der Kauf dieser Aktie eine gute Entscheidung war.

Hier geht es zum Video

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