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So bewerten Sie ETFs

So bewerten Sie ETFs

Der Baumeister, der robuste Häuser baut, die für Hunderte von Jahren stehen, leistet einen besseren Job als eines, dessen Häuser nach kurzer Zeit zusammenbrechen.

Das ist ein klarer Weg, um zu beurteilen, wie gut ein Baumeister seinen Job macht, aber was ist mit ETFs? Wie beurteilen wir, wie gut ein ETF seine Arbeit leistet?

Kurz gesagt, durch die Beurteilung seiner Effizienz: Ein effizienter ETF liefert maximale Ergebnisse bei minimalem Input.

Aufwendungen

Im Falle von ETFs ist der wichtigste „Input“ die Ausgabenquote eines Fonds - der Satz, der vom Fonds für seine Arbeit berechnet wird.

Da die „Aufgabe“ der meisten ETFs darin besteht, einen Index zu verfolgen, können wir die Effizienz eines ETF beurteilen, indem wir den Gebührensatz abwägen, den der Fonds berechnet, mit dem er seinen Index „verfolgt“ oder repliziert. ETFs, die niedrige Gebühren berechnen und ihre Indizes genau verfolgen, sind hocheffizient und erledigen ihre Arbeit gut.

Tracking Differenz

Ein offensichtlicher Ausgangspunkt ist die Gebühren: je niedriger, desto besser. Aber obwohl das ein guter Ausgangspunkt ist, werden nicht alle Fonds mit niedrigen Gebühren ihre Indizes gut verfolgen. Daher ist es sinnvoll, sich auf die „Tracking“ -Ergebnisse eines Fonds zu konzentrieren. Wie gut hat der ETF die Performance seines Index repliziert? Als der Index zunahm, stieg der ETF um den gleichen Betrag?

Unsere bevorzugte Maßnahme ist „Tracking Difference“: eine Statistik, die untersucht, wie weit ein ETF seinen Benchmark im Durchschnitt über einen Zeitraum von einem Jahr hinkt. Tracking Difference beinhaltet die Auswirkungen einer ganzen Reihe von Managemententscheidungen, von Wertpapierleihvergabe bis hin zu Optimierungsentscheidungen.

Da die Hauptaufgabe der meisten ETFs darin besteht, einen Index zu verfolgen, sind Fonds, die von ihrem Index abweichen - auch für kurze Zeiträume - weniger effizient und weniger „gut laufen“.

Kapitalgewinne Ausschüttungen

Trotzdem geht es nicht nur um Leistung. Investoren wenden sich auch aus steuerlichen Gründen an ETFs. Aufgrund ihrer Struktur sind ETFs steuereffizient aufgebaut und sollten daher auch nach ihrer steuerlichen Effizienz bewertet werden.

Wir betrachten die Rate der Kapitalgewinne Ausschüttungen. Dies kann anhand der durchschnittlichen Kapitalgewinne gemessen werden, die den Anteilseignern in einem letzten Zeitraum ausgezahlt wurden, geteilt durch den NAV zu diesem Zeitpunkt. Niedrigere Werte sind hier besser, da sie die Steuereffizienz maximieren.

Sie können auch die allgemeine steuerliche Behandlung des Fonds selbst in Betracht ziehen: Eigenkapital-ETFs sind für Langzeitinhaber von Natur aus steuereffizienter als zum Beispiel Währungsfonds.

Risiken

Abgesehen von Tracking und Steuern, ist der letzte Faktor, den die Anleger berücksichtigen sollten, Risiken. Wird der ETF wahrscheinlich geschlossen? Wenn es sich um einen ETN handelt, gibt es Kontrahentenrisiken, die ihn unbesitzbar machen? Im Allgemeinen sind ETFs gut strukturierte Investitionen, aber es hilft immer, hinter den Vorhang zu blicken.

Fazit

Letztlich ist ein Hauptgrund dafür, dass ETFs ein deutliches Wachstum verzeichnen - und dies wahrscheinlich auch weiterhin tun werden -, weil es sich um hocheffiziente Anlageinstrumente handelt. Dennoch bedeutet dies nicht, dass alle ETFs gleichermaßen effizient sind und daher sollten die Anleger bei der Evaluierung eines ETF die Kostenquote eines Fonds bewerten, Ergebnisse und Kapitalgewinne verfolgen.

Tipp: Bei der Consorsbank* gibt es mehr als 220 ETFs als komplett kostenlosen Sparplan. Darunter sind eine breite Palette ETFs von Anbietern wie iShares, Lyxor, db x-trackers, Amundi und BNP.

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