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MSCI World Minimum Volatility vs. MSCI World: Welcher ETF ist besser?

MSCI World Minimum Volatility vs. MSCI World: Welcher ETF ist besser?

Bei den Smart-Beta-ETFs gibt es mittlerweile bald mehr Strategien als Fonds und fast wöchentlich kommen neue hinzu. In der Regel sind die meisten Strategien alleine schon deshalb für die Katz, weil sie den Proof-Of-Concept nicht erbracht haben. D. h. sie funktionieren in irgendwelchen zusammengebauten historischen Simulationen leicht besser als ein herkömmlicher Index wie der MSCI World, aber versagen in der Praxis.

Hier haben wir für euch jedoch mal einen ETF herausgepickt, der recht vielversprechend war in den letzten Jahren. Nämlich der iShares Edge MSCI World Minimum Volatility UCITS ETF USD (Acc) (WKN A1J781, ISIN IE00B8FHGS14).

Die Performance im Vergleich

Als Referenz muss der iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Acc) (WKN A0RPWH, ISIN IE00B4L5Y983) herhalten. Der Core-ETF ist sehr beliebt und in vielen Portfolios der Basisbaustein.

(Quelle: Conorsbank.de)

Im Chart sieht man deutlich, dass der Minimum Volatility ETF deutlich weniger Ausbrüche nach unten aufzeigt und seinen Benchmark-Index seit 2015 Stück für Stück abhängt. Der ETF kann also eine Alternative sein.

Was bedeutet Minimum Volatility?

Minimum Volatility bedeutet, dass der Index regelmäßig neu gewichtet wird. Er orientiert sich am MSCI World, aber hat deutlich weniger Aktien im Korb. Die Sortierung bzw. Gewichtung erfolgt nach mathematischen Berechnungen die die schwankungsärmsten Aktien herauspicken sollen. Das Auswahlverfahren ist komplexer als beim Low-Volatility-Verfahren. Die Details kann man beim Anbieter nachlesen.

Nachteile von Minimum Volatility

Wie bei jedem Smart-Beta-ETF stellt sich immer die Frage ob er langfristig überleben wird. ETFs mit wenig Anlagevermögen laufen immer Gefahr irgendwann wieder eingestellt zu werden, weil sie für den Anbieter nicht profitabel (genug) sind. Für den Anleger ist ein ETF der wieder vom Markt genommen wird extrem unpraktisch, weil u. U. Steuern und andere Gebühren anfallen können bei der Wiederanlage des Kapitals.

Haftungsausschluss

Wie immer hier der Hinweis dass die vorgestellten Finanzprodukte keine Anlageempfehlung- oder Beratung darstellen und das Börsengeschäfte mit hohen Verlusten einhergehen können.

Weiterlesen:

Tipp: Bei der Consorsbank* gibt es mehr als 220 ETFs als komplett kostenlosen Sparplan. Darunter sind eine breite Palette ETFs von Anbietern wie iShares, Lyxor, db x-trackers, Amundi und BNP.

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