Häufiger Fehler beim Umgang mit ETFs

Häufiger Fehler beim Umgang mit ETFs

Fehler Nr. 1

Den heimischen Aktienmarkt übergewichten. Nur auf DAX, MDAX oder SDAX zu setzen ist einfach nicht gut diversifiziert. Viel besser bewährt haben sich in der Vergangenheit breit gestreute Indizes die nicht nur ein einzelnes Land oder einen Markt abbilden. Ich selbst kaufe nur ETFs die mindestens 100 Aktien abbilden. Bei ETFs auf deutsche Indizes ist zwar die TER oftmals gering, aber die Tracking Differences ist sehr hoch. Besser sind da Indizes die größere Teile Europas abbilden und so eine bessere Streuung ermöglichen.

Fehler Nr. 2

In Nischen-ETFs investieren. Solche ETFs sind meist wenig liquide (hoher Spread), von den Gebühren her teuer und werden vom Anbieter wieder vom Markt genommen, wenn sie floppen. Mit Smart-Beta-ETFs taucht seit kurzer Zeit eine Flut neuer ETFs auf. Jeder behauptet eine neue brillante Strategie zu verfolgen. Für diese Fonds gibt es keine hinreichend lange Historie um sagen zu können, ob diese besser sind als herkömmliche ETFs. Wer hier investiert, riskiert eine Underperformance und zu hohe Gebühren.

Fehler Nr. 3

Auf die TER (Gesamtkostenquote) schauen bei der Fondsauswahl statt auf die wichtigere Tracking Difference (TD). Steuern, Spread & Brokergebühren sollte man ebenfalls im Auge behalten. Ich selbst kaufe nur ETFs wo die Tracking Difference in den letzten 5 Jahren nicht höher war als die TER. Generell meide ich ETFs die mehr als 0,25% pro Jahr kosten. Einmal im Jahr sollte man auch die Produktlandschaft überprüfen. Denn die Gebühren bei neuen ETFs sind oft geringer und irgendwann lohnt es sich das Geld umzuschichten wenn die Anlage langfristig sein soll. Auch die Gebühren beim Broker sollte man vergleichen. Ein Depotumzug ist heutzutage in wenigen Minuten erledigt und kann dauerhaft Geld sparen. Jedes Prozent was an Gebühren eingespart werden kann, bringt auf Jahrzehnte dank Zinseszins tausende Euro mehr Ertrag.

Fehler Nr. 4

Mehrere ETFs besparen die große Überschneidungen aufweisen. Wer z. B. den MSCI World bespart, hat ca. 60% amerikanische Aktien im Depot. Wer jetzt noch den S&P500, Dow Jones oder einen anderen US-ETF im Depot hat, hat ein Klumpenrisiko. Hier hilft es vorher die Fact Sheets der Indexanbieter online zu lesen. Diese weisen in der Regel sehr genau aus in welche Länder investiert wird und wieviel % welche Aktien ausmachen. Auf diese Weise kann man eine schlechte Diversifikation vermeiden.

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