ETF-Sparplan: Die meistgestellten Fragen

ETF-Sparplan: Die meistgestellten Fragen

Welche Vorteile hat ein Sparplan?

Zum größten Vorteil eines auf ETFs basierenden Sparplans sind die niedrigen Gebühren die ETFs an sich haben. Desweiteren profitieren Sparplansparer vor allem durch den sog. Cross-Average-Effekt (manchmal auch Cost-Average-Effekt genannt). Bei einem Sparplan investiert man in zeitlich identischen Intervallen, also z. B. immer zum 1. oder 15. des Monats. Solange keine Dynamik in dem Sparplan eingebaut wurde, ist auch die Höhe der Beiträge fix. Fällt der Markt also, kauft man für das gleiche Geld mehr Anteile eines ETFs. Steigt der Markt, bekommt man dafür weniger Anteile. Über viele Monate und Jahre hinweg bekommt man als Anleger also einen guten Durchschnittskurs. Das ist ein Vorteil gegenüber dem einmaligen Investieren einer größeren Summe. Hierbei hat man nämlich immer das Riskio, dass der aktuelle Zeitpunkt denkbar schlecht ist um eine große Summe anzulegen. Sind die Kurse Tief, hat man Angst dass die Kurse noch weiterfallen könnten. Sind die Kurse hoch, hat man Angst dass die Kurse jeden Moment einbrechen könnten. Von daher bietet sich ein Sparplan eher an.

Ein weiterer Vorteil von ETF-Sparplänen ist, dass man nur über sehr wenig Kapital verfügen muss um loslegen zu können. Kostenlose Sparpläne gibt es schon ab monatlich 25 Euro.

Welche Vorteile haben ETFs?

ETFs sind eine kostengünstige Alternative zu Direktinvestments in Aktien und zu aktiv gemanagten Investmentfonds. Sie bilden einen Index wie z. B. den Dax oder den amerikantischen S&P 500 so genau wie möglich nach und das für verschwinden geringe Gebühren. Man profitiert nicht nur von dem Kurswachstum der Aktien bzw. des Indizes, sondern auch von den ausgezahlten Dividenden.

Ein Index beschreibt komplett transparent welche Aktien er beinhaltet und mit welchen Gewichtungen. ETFs in Kombination mit einem Sparplan sind ein äußerst bequemer Weg sich ein eigenes kostengünstiges Depot aufzubauen. Einmal eingerichtet können sie jahrelang ohne weiteres Zutun laufen. Die Beträge werden jeden Monat automatisch vom Giro- oder Tagesgeldkonto abgebucht und an der Börse angelegt.

Wo gibt es ETF-Sparpläne?

Beliebte Banken für Sparpläne sind die Consorsbank, Comdirect, DKB und Onvista. Viele Kunden werden sich auch noch an die DAB Bank erinnern. Diese wurde von der französischen BNP aufgekauft und ist in der Consorsbank aufgegangen.

Weitere Informationen zu wo man als Sparer ein Depot eröffnen sollte, haben wir hier näher beleuchtet. Wer bereits ein Depot hat, sollte prüfen ob sich ein Wechsel zur Consorsbank lohnt. Ein Depotwechsel wird aktuell mit einer Prämie zwischen 50 und 5000 Euro belohnt.

Welche Gebühren entstehen?

Hauptsächlich bezahlt man bei Sparplänen die monatliche Rate, die man als Anleger selbst festlegen kann. Allerdings haben fast alle Broker die wir uns angesehen haben Mindes- und Maximalbeträge. Das sollte wohl aber bei den meisten Investmentvorhaben zu keinem Problem werden. Zur Sparrate kommt dann meist noch eine einmalige Gebühr von dem Broker bzw. der Bank für die Ausführung des monatlichen Trades. Diese Gebühr wird meist durch einen schlechteren ETF-Kaufpreis abgerechnet. Direktbanken bieten auch komplett kostenlose Sparpläne an. Ansonsten fallen dann aufs Jahr gesehen noch die ETF-Kosten an (TER), die bei jedem passiven Indexfond anfallen. Diese werden vom ETF-Anbieter täglich in den Kurs des ETFs mit einkalkuliert.

Bei Verkauf von börsengehandelten Wertpapieren wie ETFs wird dann noch ggfs. die Kapitalertragssteuer fällig. Diese wird der Broker (sofern er in Deutschland sitzt) höchstwahrscheinlich sofort nach dem Verkauft selbst einyiehen und an das Finanzamt überweisen.

Wie hoch sind die Mindesteinzahlungen?

Wie bereits erwähnt gibt es schon Sparpläne ab 25 Euro. Bei den meisten Banken die wir uns angesehen haben beträgt die Mindestsparplanrate allerdings ca. 50 Euro.

Wie groß ist das Risiko?

Das Risiko dass mit Sparplänen einhergeht ist sehr abhängig von der gewählten Strategie und der ausgewählten Märkte in die man investieren möchte. Bei einem global diversifiziertem Weltportfolio verteilt sich das Risiko über alle wichtigen Börsenmärkte. Fällt ein größerer Markt wie z. B. Japan, dann fangen die Kursverluste eventuell andere Märkte wie Rohstoffe oder Aktien USA und Europa auf. Trotzdem bleiben Sparpläne ein spukulatives Börsengeschäft, das auch mal mehrere Jahre in Folge deutliche Verluste fordern kann. Wer langfristig spart, wird dennoch nicht so schnell die Nerven verlieren, da sich die Weltbörsen auch nach den schlimmsten Finanzkrisen die die Geschichte kennt innerhalb weniger Jahre wieder erholt haben.

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Rechtliche Hinweise: Die in den Artikeln erwähnten ETFs und anderen Finanzprodukte stellen keine Kaufempfehlung dar. Wir können keine Finanzberatung oder ähnliches anbieten. Der Wert von Aktien, ETFs und ETCs, die über ein Wertpapierdepot gekauft wurden, kann sowohl steigen als auch fallen. Börsengeschäfte stellen ein erhebliches Risiko dar, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. ETFs24 haftet nicht für materielle und/oder immaterielle Schäden, die durch Nutzung oder Nichtnutzung der Inhalte oder durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Inhalte verursacht wurden. Der Autor besitzt keinen der genannten ETFs. Keiner der Inhalte stellt ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.


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