ETF-Sparplan für Kinder und Jugendliche

ETF-Sparplan für Kinder und Jugendliche

Es ist nie zu früh, um Kindern den Umgang mit Geld beizubringen. Je früher Sie ihnen von den Ersparnissen erzählen, desto besser werden sie mit zunehmendem Alter dran sein. Schulen lehren wenig bis gar nichts über finanzielle Bildung. Dabei ist es schon im Kindesalter wichtig zu verstehen wie man mit Geld umgehen sollte, wie man richtig spart, woher das Geld eigentlich kommt und welche Konsumausgaben es zu vermeiden gilt. Selbst den meisten Erwachsenen fehlt diese Form der finanziellen Bildung. Wer sich jetzt ertappt fühlt, dem empfehle ich unbedingt das *Buch Rich Dad Poor Dad Robert T. Kiyosaki zu lesen. Dieses Buch ist wunderbar geschrieben und ist extrem lesenswert - für klein und groß:

Warum bleiben die Reichen reich und die Armen arm? Weil die Reichen ihren Kindern beibringen, wie sie mit Geld umgehen müssen, und die anderen nicht! Die meisten Angestellten verbringen im Laufe ihrer Ausbildung lieber Jahr um Jahr in Schule und Universität, wo sie nichts über Geld lernen, statt selbst erfolgreich zu werden.

Ein anderes tolles Kinderbuch lautet *Ein Hund namens Money von Bodo Schäfer welches seit vielen Jahren sogar bis nach Asien ein Bestseller ist.

Starte ein Sparkonto für deine Kinder, um unschätzbare Lektionen zu unterrichten, die bis ins Erwachsenenalter reichen werden.

Sparkonten zeigen Kindern den Wert des Sparens für das, was sie wollen. Die Einrichtung eines Kontos für ein Kind ermöglicht es ihm zu erkennen, dass fast alles Geld kostet. Dieses Geld muss von irgendwo herkommen. Du kannst z. B. den Kontoauszug verwenden, um bildlich zu zeigen, was in das Konto einfließt und was aus dem Konto herauskommt. So lernt man schnell welche Steuern fällig werden, welche Kosten und Gebühren bei der Führung des Depots anfallen (sofern vorhanden) und wie volatil so ein Depot sein kann aufgrund der Schwankungen an den Börsenmärkten.

Das richtige Kinder-Depot finden

Nicht alle Banken bieten ein Depot an, das auf den Namen des Kindes laufen kann. Klar könnte das Depot auch erstmal auf die Eltern laufen und später schreibt man es auf das Kind um. Das ist allerdings etwas umständlich. Daher bieten folgende Banken ein Depot direkt für Kinder an:

Die Kosten für ETF-Sparpläne finden sich auf den Seiten der jeweiligen Anbieter oder ganz unten auf dieser Seite in unserem großen Depotvergleich. Hier sind allerdings auch allen Anbieter enthalten die kein spezielles Angebot für den eigenen Nachwuchs bieten.

ETF-Sparpläne bieten Vorteile

Bevor man ein Depot bei einer Bank eröffnet, sollten sich die Eltern überlegen welche Wertpapiere bespart werden sollen. Hier bieten sich ETFs an. Diese passiven börsengehandelten Indexfonds eignen sich hervorragen für langfristige Anlage von 10 Jahren oder mehr:

  • Transparenz: Sie investieren in genau die Aktien, aus denen ein Index (z. B. DAX, Dow Jones, usw.) besteht.
  • Risikostreuung: ETFs streuen das Risiko über dutzende, hunderte oder sogar tausende Aktien. Somit kann eine marktdurchschnittliche Rendite erzielt werden. Durchschnittlich reicht nicht? Tja, die meisten aktiv gemanagten Fonds schaffen nicht mal das wie unzählige  Studien bewiesen haben. Wer daran noch Zweifel hat, dem empfehle ich das *Buch vom Indexfonds-Vater *John Bogle.
  • Günstig: ETFs kommen ohne Fondsmanager aus und sind daher extrem kostengünstig. Niedrigere laufende Kosten garantieren durch den Zinseszins-Effekt langfristig ein deutlich besseres Endergebnis.
  • Flexibel: Sparplan pausieren, aufstocken, unregelmäßige Einmalzahlungen nach Geburtstagen, Taufe, Kommunion, Konfirmation, etc. sind möglich
  • Pflegeleicht: Einmal das Depot eröffnen, Sparpläne einrichten und schon kann das Sparen beginnen. Die Beträge können automatisch vom Girokonto abgebucht werden.

ETF-Sparplan für Ihr Kind: Vermögensaufbau mit monatlichen Beträgen

Viele Eltern und andere Verwandte sparen nach der Geburt für den Nachwuchs, damit er später über einen Kapitalstock für den Start in das eigenständige Leben verfügt. Das lange beliebte Sparbuch fällt angesichts minimaler Zinsen als Option hierfür aus. Ein ETF-Sparplan für Kinder ist die ansprechende Alternative, mit Fonds erzielen Sie für Ihren Nachwuchs wesentlich höhere Renditen.

Höhere Renditen mit einem ETF-Sparplan für Ihr Kind

Seit der Banken- und Schuldenkrise setzt die Europäische Zentralbank auf eine Niedrigzinspolitik. Für Sparer hat das fatale Konsequenzen: Für ihre Einlagen auf Sparbüchern und Tagesgeldkonten erhalten sie kaum oder keine Zinsen, viele Banken haben für größere Anlagesummen Negativzinsen eingeführt. Auch für langjährige Festgelder bezahlen sie Mini-Zinsen. Selbst wenn sie minimale Zinssätze bieten, verlieren Sie als Anleger real Kaufkraft: Übertrifft die Inflationsrate den Zinssatz, verliert das Vermögen an Wert.

Deswegen empfiehlt es sich in Ihrem Sinn und im Interesse Ihres Kindes dringend, dass Sie sich nach Alternativen umsehen. Sämtliche festverzinsliche Anlageformen wie ein Tagesgeldkonto oder ein Sparplan mit Verzinsung bieten zwar dank der Einlagensicherung die maximale Sicherheit, die Erträge sind jedoch mickrig. Ziehen Sie lieber renditeträchtige Investments an der Börse vor, auch wenn diese mit Risiken einhergehen. Diese Risiken minimieren Sie mit einem langfristigen ETF-Sparplan für Ihr Kind.

Die Chancen der Aktienmärkte nutzen: ETF-Sparpläne ideal

In Deutschland investieren im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich viele Sparer in Aktien und Aktienfonds. Die meisten fürchten sich vor Kursverlusten, deswegen meiden sie diese Anlageform. Experten halten das für einen gravierenden Fehler: Ihrer Meinung nach lassen sich die deutschen Anleger unnötig Rendite entgehen.

Zweifelsohne schwanken die Kurse, es kann bei einer Kapitalanlage wie einem ETF Sparplan für Ihre Kinder zwischenzeitlich zu deutlichen Kursverlusten kommen. Doch über lange Zeitspannen gesehen sind die Renditen von Aktieninvestments unschlagbar. Auch nach Kurseinbrüchen erholen sich die Märkte in absehbarer Zeit und markieren neue Höchststände. Das beweist ein Blick auf den DAX, der nach einem Tief im Zuge der Banken- und Eurokrise heute wieder auf Rekordjagd ist. Wer zum Beispiel 1980 auf einen DAX-Indexfonds gesetzt hat, konnte sich Ende 2019 über eine beeindruckende jährliche Rendite von 8,9 % freuen.

Zwei Aspekte sind hierbei wichtig: Geduld und Risikostreuung. Sie dürfen bei vorübergehenden Kursverlusten nicht sofort verkaufen, mit einer Veräußerung realisieren Sie Verluste. Stattdessen sollten Sie in Ruhe abwarten, bis die Kurse wieder zulegen. Bei einem ETF-Sparplan für Kinder stellt das kein Problem dar, weil sie gewöhnlich erst mit der Volljährigkeit darauf zugreifen. Dieser lange Anlagehorizont ist ideal. Zweitens können einzelne Aktien und Branchen negativ von der insgesamt positiven Entwicklung abweichen, deshalb sollten Sie nie alles auf eine Karte setzen. Mit einem ETF-Sparplan für Ihr Kind sorgen Sie für eine breite Risikostreuung.

Funktionsweise von ETFs und ETF-Sparplänen

Bei ETFs handelt es sich um Fonds, die sich von aktiv gemanagten Investmentfonds in einem zentralen Punkt unterscheiden: Sie bilden eins zu eins einen vorhandenen Index wie den DAX oder den MSCI World ab. Bei Fonds mit aktivem Management entscheiden dagegen die Verantwortlichen, in welche Aktien sie das Anlegerkapital investieren. Die Erfahrung zeigt, dass ETFs häufig mindestens so gut oder besser als aktiv gemanagte Fonds abschneiden. Das liegt auch an den deutlich geringeren Kosten. Fondsgesellschaften erheben eine jährliche Gebühr, die sie dem Fondsvermögen entziehen. Entsprechend sinkt der Wert jedes Fondsanteils. Bei ETFs beträgt diese Gebühr rund 0,3 bis 0,6 % des Fondswerts, bei vielen aktiv gemanagten Fonds über 1 %.

Mit einem ETF-Sparplan für Ihr Kind sichern Sie sich mehrere Vorteile. Dazu gehört, dass ETFs mit ihrem Prinzip der Indexabbildung die Risiken auf viele Aktien und Branchen verteilen. Ein DAX-Indexfonds investiert zum Beispiel entsprechend der Indexgewichtung in alle Schwergewichte an der deutschen Börse aus Branchen wie Automobil, Chemie und Versicherungs- und Bankwesen. Diese Risikostreuung nehmen Sie bei einem Sparplan mit niedrigen Beträgen vor, bei vielen Anbietern liegt die monatliche Mindestsumme bei 25 bis 50 Euro.

Zusätzlich müssen Sie sich bei einem Sparplan keine Gedanken über günstige Einstiegskurse machen. Bei einem Einmalkauf investieren Sie eine größere Summe, eventuell zum falschen Zeitpunkt bei einem zu hohen Kursniveau. Bei monatlichen Käufen, welche die Bank für Sie automatisch erledigt, meiden Sie die Gefahr. Über eine lange Zeitspanne gleicht sich das aus.

Ein ETF-Sparplan für Kinder zeichnet sich zudem durch Flexibilität aus. Die meisten Banken erlauben Ihnen, die monatliche Sparrate jederzeit zu erhöhen, zu verringern oder zwischenzeitlich auszusetzen. Es gibt bei einem Sparplan in der Regel auch keine Kündigungsfrist.

Sparplan: ETF-Angebote der Banken vergleichen

Einen ETF-Sparplan für Ihr Kind schließen Sie bei einer Bank ab. Es lohnt sich, die Angebote der Institute miteinander zu vergleichen. So fragt sich, mit wie vielen und welchen ETFs Sie einen Sparplan abschließen können. In der Auswahl sollten sich ETFs finden, die zu Ihrem Anlagehorizont passen. Aufmerksamkeit verdienen darüber hinaus die einmaligen Kosten je Sparrate, welche neben den jährlichen Fondsgebühren den zweiten Kostenpunkt darstellen. Banken verlangen entweder eine Pauschale unabhängig vom Sparbetrag oder berechnen die Gebühr prozentual. Auch eine Kombination aus Pauschale und prozentual berechneter Gebühr ist möglich. Wichtig ist, dass die Gesamtkosten gering sind und damit die Rendite kaum beeinflussen. Die Kosten unterscheiden sich zwischen den Banken erheblich, nutzen Sie mittels Bankenvergleich das Einsparpotenzial bei Ihrem ETF-Sparplan für Kinder! Vor allem Onlinebanken locken mit attraktiven Konditionen.

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Rechtliche Hinweise: Die in den Artikeln erwähnten ETFs und anderen Finanzprodukte stellen keine Kaufempfehlung dar. Wir können keine Finanzberatung oder ähnliches anbieten. Der Wert von Aktien, ETFs und ETCs, die über ein Wertpapierdepot gekauft wurden, kann sowohl steigen als auch fallen. Börsengeschäfte stellen ein erhebliches Risiko dar, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. ETFs24 haftet nicht für materielle und/oder immaterielle Schäden, die durch Nutzung oder Nichtnutzung der Inhalte oder durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Inhalte verursacht wurden. Der Autor besitzt keinen der genannten ETFs. Keiner der Inhalte stellt ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.


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