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Ein passives Einkommen mit einer ETF-Dividendenstrategie

Ein passives Einkommen mit einer ETF-Dividendenstrategie

Passives Einkommen mit einer ETF-Dividendenstrategie

Ein passives Einkommen ist ein interessanter Weg sich je nach Höhe etwas dazuzuverdienen oder komplett seinen Lebensunterhalt zu erstreiten. Man könnte auch sagen: Wirklich reich ist man erst, wenn man seine Eink¨nfte aus passiven Einkommensquellen bestreiten kann und seine Zeit den wirklich wichtigen Dinge im Leben widmen kann wie z. B. Familie, Freunde, Verreisen. Aber wie genau stellt man das an? ETFs sind auch hierbei wieder der perfekte Begleiter.

Was genau ist ein passives Einkommen?

Mit einem passiven Einkommen kann jedermann Geld verdienen. Dabei muss man im Gegensatz zu einem aktiven Einkommen - wie z. B. einem Job als Angestellter einer Firma - nur einmalig Zeit oder Geld aufbringen um dann Monate oder gar jahrelang ohne weiteres Zutun von den Einkünften leben zu können. Bekannte Beispiele sind der Verkauf von Büchern, Ratgebern, Songs oder Smartphone-Apps.

In diesem Artikel wollen wir uns primär ansehen wie man ein solches Einkommen an der Börse mit einer Dividendenstrategie verfolgen kann. Dividenden sind normalerweise nur ein gern mitgenommener Obolus. Die meisten Anleger interessieren sich mehr für das reine Kurswachstum. Dividenden in Höhe von 4-6% sind jedoch durchaus realistisch bei dividendenstarken Unternehmen. Um immer in den Aktien investiert zu sein, die in der Zukunft mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit hohe Ausschüttungen vornehmen werden, kann man auf ETFs (Exchange Traded Funds) setzen.

Wie funktioniert es mit ETFs?

Grundsätzlich kommen bei ETFs all diejenigen in Frage, die die eingenommenen Dividenden an die Investoren ausschütten. Das können ETFs sein die dividendenstarke Aktientitel im Portfolio haben wie der iShares iShares STOXX Global Select Dividend 100 UCITS ETF (ISIN DE000A0F5UH1) oder auch Immobilien-ETFs wie z. B. iShares Developed Markets Property Yield UCITS ETF (ISIN IE00B1FZS350). Reine Dividenden-ETFs wiesen jedoch in der Vergangenheit die größten Ausschüttungen auf.

Dividenden-Indizes:

  • Dow Jones Global Select Dividend: 100 Aktien aus dem S&P Developed Broad Market Index (BMI)
  • FTSE All-World High Dividend Yield:  Ca. 1200 Aktien aus Industrie- und Schwellenländern weltweit
  • S&P Global Dividend Aristocrats: Ca. 100 Aktien aus dem S&P Global Broad Market Index (BMI)
  • SG Global Quality Income: Weniger als 100 Aktien aus 26 Industrieländern weltweit
  • STOXX Global Select Dividend: 100100 Aktien aus dem STOXX Global 1800 Index

Beispiele für ausschüttende, passive Indexfonds:

Name / ISIN

  • WisdomTree Global Quality Dividend Growth UCITS ETF USD AccDE000A2AHL75
  • iShares iShares STOXX Global Select Dividend 100 UCITS ETFDE000A0F5UH1
  • iShares Developed Markets Property Yield UCITS ETFIE00B1FZS350
  • db x-trackers STOXX Global Select Dividend 100 UCITS ETF 1D)LU0292096186
  • UBS ETF (IE) DJ Global Select Dividend UCITS ETF (USD) A-disIE00BMP3HG27
  • SPDR S&P Global Dividend Aristocrats UCITS ETFIE00B9CQXS71

Welches passives Einkommen kann ich bei ETFs erwarten?

Um die Größenordnung der zu erwartenen Einnahmen zu verdeutlichen, haben wir beispielhaft ein paar Berechnungen vorgenommen. Beim iShares iShares STOXX Global Select Dividend 100 UCITS ETF wurden in den letzten Monaten 1,49 Euro pro Anteil ausgeschüttet. Das wäre bei einem Preis von 26 Euro pro Anteil eine Rendite von fast 6% (darin enthalten sind wohlgemerkt noch nicht einmal die Kursgewinne!). Da die Jahre davon etwas darunterlagen, rechnen wir etwas konservativer mit 4% Ausschüttungen.

Rechenbeispiele:

100.000 / 100 * 4 * 0.75 / 12 = 250 Euro pro Monat
500.000 / 100 * 4 * 0.75 / 12 = 1250 Euro pro Monat
1.000.000 / 100 * 4 * 0.75 / 12 = 2500 Euro pro Monat
3.000.000 / 100 * 4 * 0.75 / 12 = 7500 Euro pro Monat

Schon nur 100.000 Euro Kapital in einem Dividenden-ETF bringen nach Abzug der Kapitalertragsstseuer in Höhe von 25% und einer Dividendenausschüttung in Höhe von 4% ein monatliches passives Einkommen in Höhe von 250 Euro. Ein netter Nebenverdienst, für den man nichts weiter aufbringen muss als die einmaligen 100.000 Euro. Wenn man das zehnfache an Geld einsetzt, also eine Million Euro, dann kann man von den Ausschüttungen bis zu 2500 Euro pro Monat erwarten. Von dieser Summe kann man in Deutschland schon ganz gut leben. Bei den Rechenbeispielen werden allerdings noch keine Transaktionskosten, Solidaritätszuschlag und eventuelle Kirchensteuer einkalkuliert.

Ausschüttungsrendite

Die Ausschüttungsrendite ist das wichtigste Merkmal um den richtigen ETF für diese Strategie zu finden. Berechnet wird sie wie folgt:

Ausschüttungsrendite = Ausschüttung der letzten 12 Monate pro Anteil / Kurs

Dabei muss man beachten, dass die vergangenen Ausschüttungen nur ein ungefährer Maßstab für zukünftige sein, denn die Höhe der Dividenden schwankt von Jahr zu Jahr. Dividenden-ETFs sind meist von den Gebühren (TER) etwas teurer als Fonds die thesaurieren. Hinzukommt, dass Aktien die geringe oder gar keine Dividenden zahlen, wie es meist in den USA der Fall ist, durch den Kursgewinn höhere Gewinne mit sich bringen können. Die in diesem Artikel beschriebene Strategie lohnt sich also eher für diejenigen, die von laufenden Erträgen leben wollen.

Anleger die Aktien in einem Depot ihr Eigen nennen, erhalten jährlich Dividenden für ihre Anteilspapiere. Die Dividende ist ein Teil des Gewinns, den ee ine AG innerhalb eines Geschäftsjahres erwirtschaftet hat. Die Verwendung des Jahresgewinns und damit die Höhe der Dividende werden einmal im Jahr auf der Hauptversammlung festgelegt. In der Regel schütten die Aktiengesellschaften 30-40% der Erträge als Dividende an die Aktionäre aus. Die restlichen Gewinne fließen in die Rücklagen oder werden in aussichtsreiche Unternehmensbereiche investiert.

Die Dividende wird auf der Hauptversammlung beschlossen

Der Vorstand und Aufsichtsrat kommen in einem Beschluss darüber überein, wie hoch der Dividendenvorschlag auf der Hauptversammlung ausfallen soll. Dafür wurde die zukünftige Unternehmensstrategie erläutert, über Investitionen sowie Rücklagenbildung diskutiert und verhandelt. Auf der Hauptversammlunn g wird die Mittelverwendung den Aktionären durch den Vorstand vorgeschlagen. Die Aktionäre stimmen über die Gewinnausschüttung ab und erhalten die bee schlossene Dividende nach der Hauptversammlung ausgezahlt. Aktienbesitzer haben keine Garantie eine Dividende zu erhalten.

Aktien erhalten unterschiedliche Dividenden

Stammaktien erhalten aufgrund der Mitbestimmungseigenschaften weniger Dividende als Vorzugsaktien. Vorzüge sind lediglich mit einer Dividendenberechtiguu ng ausgestattet und erhalten dafür eine höhere Gewinnausschüttung. Viele Aktiengesellschaften haben lediglich Stammaktien ausgegeben. Vorzugsaktien sii nd deshalb nicht so häufig anzutreffen wie z.B. bei der Porsche SE oder der Volkswagen AG.

Dividendenrendite (dividend yield)

Um die Ertragskraft einer Dividende ausreichend zu beurteilen, kann man die Rendite einer Dividende berechnen. Für die Berechnung der Dividendenrendite werden der aktuelle Aktienkurs und der Dividendenbetrag benötigt. Die Höhe einer Dividende ist nicht ausschlaggebend, sondern das Verhältnis von Aktiee nkurs zu Dividende. Für die Heranziehung des Aktienkurses ist ausschlaggebend, ob sich die Aktie bereits im Besitz befindet. Wenn ja, ist für die Berecc hnung der Kaufkurs ausschlaggebend. Wenn nicht, muss der aktuelle Aktienkurs an der Börse einkalkuliert werden.

Berechnung: DR = (Dividende / Aktienkurs) x 100 Prozent

In Fachzeitschriften und Börsenliteratur ist des öfteren von dividend yield die Rede. Es handelt sich hierbei nur um den englischen Fachbegriff für Dividendenrendite, der im angelsächsischen Wirtschaftsraum Verwendung findet.

Immer wieder kommt es vor, dass auch Dax-Aktien wie die Commerzbank, einige Jahre keine Dividende zahlen. Die Commerzbank war im Laufe der Finanzkrise gezwungen, unter den staatlichen Schutzschirm zu gehen und zahlt seit dem ihren Aktionären keine Dividende. Für 2014 soll es eventuell wieder eine Dividee nde geben.

Tipp: Bei der Consorsbank* gibt es mehr als 220 ETFs als komplett kostenlosen Sparplan. Darunter sind eine breite Palette ETFs von Anbietern wie iShares, Lyxor, db x-trackers, Amundi und BNP.

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Hinweis: Die in den Artikeln erwähnten ETFs und anderen Finanzprodukte stellen keine Kaufempfehlung dar. Wir können keine Finanzberatung oder ähnliches anbieten. Der Wert von Aktien, ETFs und ETCs, die über ein Wertpapierdepot gekauft wurden, kann sowohl steigen als auch fallen. Börsengeschäfte stellen ein erhebliches Risiko dar, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können.


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