Ein global diversifiziertes Depot mit ETFs

Ein global diversifiziertes Depot mit ETFs

Der durchschnittliche US-Investor etwa 90% seines Portfolios an inländischen Aktien, obwohl diese Aktien weniger als die Hälfte des Weltmarktwerts ausmachen. In der Vergangenheit hat der Mangel an internationalen börsengehandelten Fonds („ETFs“) und Investmentfonds die globale Diversifizierung für den durchschnittlichen Investor erschwert oder unmöglich gemacht, aber heutzutage gibt es keine Entschuldigung für die so genannte „Home Bias“, die in so vielen Aktienportfolios verbreitet ist.

In diesem Artikel werden wir einen Blick darauf werfen, wie der durchschnittliche Investor ein globales Portfolio mit kostengünstigen internationalen ETFs aufbauen kann, sowie einige automatisierte Tools, die dies für sie tun werden.

Anlagenzuordnung bestimmen

Der erste Schritt beim Aufbau eines globalen Portfolios ist die Bewertung Ihrer Risikotoleranz und die Ermittlung der richtigen Asset Allocation. Abhängig von Ihrer Risikotoleranz können Sie ihre Exposition gegenüber bestimmten Kategorien von Aktien und Anleihen anpassen, die mehr oder weniger riskant sind als andere.

Anlegern, die mit viel Risiko behaftet sind, können es vorziehen, ein Portfolio zu bauen, das hauptsächlich Aktien und wenige Anleihen hält, während diejenigen, die risikoabscheulicher sind, einen höheren Prozentsatz für Anleihen betrachten möchten. In Bezug auf Anlageklassen möchten riskante Anleger möglicherweise Small-Cap-Aktien, Emerging Markets und Unternehmensanleihen in Betracht ziehen, während risikoabwegig sind, dass Aktien mit Großkapiteln, Industrielärkten und Staatsanleihen wollen.

Es gibt verschiedene Arten von Risiken zu berücksichtigen. Der Beta-Koeffizient ist ein gängiger Weg, um die Volatilität eines Vermögenswerts quantitativ zu messen, d. h., wie weit sich der Preis im Laufe der Zeit verändert. Im Allgemeinen deuten höhere Beta-Koeffizienten darauf hin, dass Investitionen riskanter sind als niedrige Werte. Anleger sollten neben quantitativen Risikogrößen auch qualitative Risikofaktoren - wie geopolitische Risiken und Anleihenratings - berücksichtigen.

Finden der richtigen ETFs

Der zweite Schritt beim Aufbau eines globalen Portfolios besteht darin, die besten nationalen und internationalen ETFs zu ermitteln, um die Exposition gegenüber diesen Vermögenswerten aufzubauen. Zwar ist die Kostenquote eines ETF wichtig, aber es gibt eine Reihe weiterer Faktoren, die nicht ignoriert werden sollten.

Die wichtigsten Überlegungen sind:

Kostenquote - Niedrigere Kostenquoten sind vorzuziehen, da sie die potenziellen Renditen im Laufe der Zeit durch Kostensenkung automatisch erhöhen. Im Allgemeinen gelten Vanguard und Charles Schwab als Marktführer im Bereich Low-Cost-ETFs.

Vermögenswerte/Liquidität - Einige ETFs verfügen nicht über viel Handelsvolumen, was sie schwierig machen kann, zu einem guten Preis zu kaufen und zu verkaufen. Dies bedeutet, dass Investoren sicherstellen sollten, dass ETFs, die sie kaufen, täglich eine ausreichende Anzahl von Aktien handeln.

Beteiligungen - Verschiedene ETFs haben unterschiedliche Regeln für die Aktien oder Anleihen, die sie halten, sowie Regeln für die Absicherung gegen Währungen oder die Indexierung, die erhebliche Auswirkungen auf ihre Abwanderungsrate und ihre Bilanz haben können.

Anleger können all diese Informationen finden, indem sie die Emittenten-Websites besuchen und Fondsprospekte lesen. So werden beispielsweise Vanguard-ETFs auf ihrer Website beschrieben und iShares-ETFs auf ihrer Website beschrieben. Es ist wichtig, diese Literatur sorgfältig durchzulesen, um sicherzustellen, dass Sie über alle Informationen verfügen, die sie benötigen, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Aufbau und Rebalancing

Der dritte Schritt beim Aufbau eines globalen Portfolios besteht darin, die Anzahl der zu erwertenden Aktien zu berechnen, um die richtige Asset Allocation zu erreichen, ausreichend Kapital zu gewährleisten, um Provisionskosten zu senken und tatsächlich die Käufe für den Aufbau des Portfolios zu tätigen.

Anleger sollten zunächst ihr Startkapital mit dem Prozentsatz jeder Zuteilung multiplizieren und dann den Dollarwert durch den Preis pro Aktie dividieren, um die Anzahl der Aktien zu bestimmen, die in jedem ETF erworben werden sollen. In den meisten Fällen sollten Anleger versuchen, ihre Beteiligungen auf acht bis 15 ETFs zu beschränken, um die Kosten für Kauf und Verkauf zu minimieren und ihre Strategie relativ einfach und nicht übermäßig kompliziert zu halten.

Nach der Gründung des Portfolios kann es auch für Investoren erforderlich sein, die Bestände des Portfolios regelmäßig neu auszugleichen, um die gleichen Asset Allocation beizubehalten. So können beispielsweise Schwellenmärkte über mehrere Monate hinweg übertreffen und eine übergroße Position in einem Portfolio einnehmen, was das Risiko des Portfolios erhöht. Anleger möchten einige dieser Beteiligungen verkaufen und in Industrielärkte investieren, um Risiken zu reduzieren.

Wichtige Punkte zum Mitnehmen: Der durchschnittliche Investor hält zu viel inländisches Eigenkapital, was ihre Renditen gefährden kann, wenn die Inlandsmärkte schlecht funktionieren.

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