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Die Konsumfalle: Warum wir lieber leasen statt reich zu werden

Die Konsumfalle: Warum wir lieber leasen statt reich zu werden

Einige Leser werden sich direkt angesprochen fühlen: Wir leasen alle 3-4 Jahre ein neues Auto, wir mieten unsere Wohnung und unseren PKW-Stellplatz. Wir fahren mindestens einmal pro Jahr mit der Familie in den Urlaub. Vielleicht bezahlen wir sogar noch 1-2 Kredite für eine Wohnungseinrichtung oder ein Auto ab. Bereits angespartes Kapital schimmelt höchstens irgendwo auf einem Tagesgeld- oder Festgeld-Konto herum. Nach Abzug von Steuern und Inflation ein Minusgeschäft. Die Lebenserhaltungskosten, also z. B. Lebensmittel, Benzin und Wohnungsmieten, steigen unbeirrt. Die Gehälter steigen zwar idealerweise im Laufe des Lebens und mit zunehmender Berufserfahrung etwas mit, aber so richtig kann sich ein durchschnittlicher Angestellter nicht aus diesem Hamsterrad befreien. Dieser Lebenstil geht ungefähr solange gut, bis wir das Rentenalter erreicht haben. Dann gibt es nur noch etwa 60% des Lohns und wir versuchen mit Nebenjobs auf 450 Euro-Basis den finanziellen Einschnitt zu kompensieren.

Viele dieser Angewohnheiten bedeuten natürlich - solange man sie sich leisten kann - ein besseres Lebensgefühl. Einen nagelneuen BMW oder Mercedes fahren zu können, für eine verhältnismäßig kleine Monatsrate, kann ein erstrebenswertes Ziel sein.

Unternehmen gestalten unseren Alltag, nicht umgekehrt

In unserem Alltag betrachten die meisten Menschen alles aus der Konsumentensicht. Wann kommt das neue iPhone raus? Was kostet der neue Samsung-Fernseher? Aber viel spannender ist es hinter die Kulissen zu schauen. Welche unternehmerischen Strategien zahlen sich bei Apple und co. aus? Welche Produkte nutzt man selbst oder sieht sie häufig im privaten Umfeld? Hinter spannenden Konsumprodukten stecken spannende Unternehmen mit noch spannenderen Aktien. Dafür muss kein Börsenprofi sein um zu erkennen dass in der Netflix-Aktie die Post abgeht; denn in einem Café handelt bereits gefühlt jedes dritte Gespräch über eine Netflix-Serie. Hinter vielen Alltagsprodukten steckt eine große Kapitalgesellschaft und u. U. eine Gelegenheit sich großartigen Produkten und Dienstleistungen anzuschließen und davon zu profitieren.

Die gesetzliche Rente als Fata Morgana

In der heutigen Zeit führt eigentlich auch kein Weg daran vorbei sein finanzielles Glück selbst in die Hand zu nehmen, denn spätestens im Ruhestand wird das Geld knapp werden. Wer jetzt noch an eine gesetzliche Rente in 30-40 Jahren glaubt, der sieht eine Fata Morgana. Der demografische Wandel unserer Gesellschaft wird in einigen Jahrzehnten zu schweren Problemen bei der Rentenkasse führen. Die Rentenengpässe bei unser alternden Gesellschaft werden nur noch durch neue Steuern kompensierbar sein, zu Lasten der jüngeren. Wer frühzeitig in seinem Arbeitsleben Teile seines Lohns in fondsgebundene Privatrenten oder ETFs gesteckt hat, ist zumindest auf der sichereren Seite. Gibt es später noch eine staatliche Rente ist das gut, dann bekommt man nämlich zwei Renten. Gibt es sie nicht, wird man immerhin von der privaten Rente aufgefangen.

Die Wohnung lieber kaufen statt mieten?

Wenn man eine Wohnung kauft, dann bleibt das Kapital natürlich bei einem selbst. Oder erstmal bei der Bank die den Kredit finanziert. Hierbei ist das Klumpenrisiko zu bedenken. Beim Kauf einer Wohnung steck man eine sehr große Summe in eine Immobilie, an die man für vielleicht 20 oder 30 Jahre nicht mehr rankommt. Beim Mieten ist man da deutlich flexibler. Innerhalb von wenigen Monaten ist man aus der Wohnung raus. Und die bezahlten Mieten sind futsch. Wer richtig viel Kapital aufbauen will denkt vor allem an den Kredithebel. Also man beleiht eine bereits vermietete Wohnung die man gekauft hat um sich mit dem Geld die nächste Immobilie zu kaufen, usw. Die Mieter zahlen dann fleißig die Kredite ab. Als Alternative kann man eine Wohnung mieten (die für einen fairen Vergleich günstiger ist als kaufen + Kredit abzahlen) und packt das eingesparte Kapital langfristig in ETFs bzw. ETF-Sparpläne. Wenn man dem Finanzexperten Gerd Kommer vertrauen möchte, dann zahlt sich dieser Weg letztendlich am besten aus. In seinem Buch Kaufen oder Mieten er diverse Berechnungen vorgenommen und erklärt, warum man mit ETFs am besten fährt.

Wer auch bei ETFs nicht auf Immobilien verzichen möchte, kann ja einen Immobilien ETF kaufen der in sog. REITs (Real-Estate-Investment-Trust) investiert. REITs sind in Deutschland Aktiengesellschafen, die ihre gesamten Gewinne durch Immobilien nach Abzug aller Kosten an die Aktionäre ausschütten. Als Anleger spart man sich damit den Aufwand und Stress mit Banken, Mietern, Notaren, Hausverwaltung, etc. Ein ETF fügt noch einen Vorteil hinzu: Das Risiko wird über viele Aktien gestreut. So erspart man sich ein Klumpenrisiko.

Wer eine große Scheu davor hat selbst eine ETF- oder Aktienstrategie umzusetzen, der kann diese auch erstmal mithilfe eines Musterdepots von Onvista kostenlos und ohne Kapitaleinsatz ausprobieren. Auch gibts es bereits Vermögensverwalter, die günstige ETFs und die Beratung kombinieren um Kunden ein Depotstrategie besonders einfach und günstig anbieten können. Wer auf diese Weise sein Geld vermehren möchte, sollte sich mit den sog. Robo Advisors beschäftigen.

Bei der Altersvorsorge auf ETFs setzen?

Auch bei der privaten Altersvorsorge tun die Deutschen viel zu wenig. Und die die es tun, tun zu wenig. Eine Riester- oder eine Rürup-Rente kann sich immer noch lohnen. Vor allem wenn sie in Fonds, also der Börse, investieren. Auch die steuerlichen Vorteile sind ein wichtiger Faktor bei der Betrachtung der richtigen Altersvorsorge. Viele Versicherungsprodukte dieser Art haben allerdings einen entscheidenen Nachteil: Sie produzieren oftmals enorme Gebühren die die eingezahlten Prämien vermindern. Zum einen erhebt die Versicherung selbst Gebühren und bei fondgebundenen Produkten fallen zum anderen noch Kosten der Fonds an. Diese Kosten kann man mit ETFs deutlich reduzieren. ETF-Sparpläne gibt es bereits kostenlos, wie z. B. bei der Onvistabank. Es fallen lediglich die sehr geringen Gebühren (TER) der passiven Indexfonds an.

Wer in frühen Jahren damit beginnt, der wird vom Zinseszins ordentlich belohnt. Selbst wenn man nur beispielsweise 200-300 Euro monatlich auf diese Weise bei Seite schafft, entstehen nach 30-40 Jahren größere sechs- bis siebenstellige Summen. Leider haben ETF-Sparpläne keine steuerlichen Vorteile. Im Gegenteil: Es werden am Ende der Laufzeit Kapitalertragssteuer, Solidaritätszuschlag und ggfs. auch die Kirchensteuer fällig. Dennoch kann sich dieser Weg unterm Strich trotzdem lohnen. Vorrausgesetzt man bleibt eisern und gibt das Geld nicht vorzeitig aus.

Eine Einkommensquelle allein ist nicht genug

Wer einen regulären Job als Angestellter hat, wird davon hoffentlich über die Runden kommen, aber gut Leben können oder gar reich werden wird auf diese Weise nicht funktionieren. Einer der bekanntesten Kapitalisten unserer Zeitgeschichte - Warren Buffett - sagte dazu einmal: “Never depend on a single income”. Sei niemals von einer einzigen Einkkommensquelle abhängig. Doch wie verdient man Geld jenseits seiner 40-Stunden-Arbeitswoche? Darauf gibt es nicht die eine Antwort, denn die Ideen zur Generierung neuer Einkünfte können vielfältig sein. Ein Nebenjob kann ein Weg sein, aber besser ist ein passives Einkommen. Ein passives Einkommen kann man z. B. durch den Verkauf von Büchern und kleinen selbstgeschriebenen Ratgebern zu Nischenthemen erzeugen. Diese muss man nicht aufwändig bei Amazon oder dem Buchhandel um die Ecke verkaufen, sondern kann diese leicht auf Marktplätzen wie Digistore24 anbieten.

Alternativ kann man heutzutage leicht einen Blog starten (Wordpress, Blogspot, Strato) und über ein bestimmtes Thema schreiben. Mit etwas Geduld wird man früher oder später Klicks durch Google erhalten und kann das dann durch Werbung oder Affiliate monetarisieren.

Wenn man keine Zeit, aber dafür über etwas angespartes Geld verfügt, kann man das für sich arbeiten lassen mit z. B. Dividenden-ETFs. Diese investieren in die Aktienfirmen, die die höchsten Dividendenausschüttungen versprechen. Die Auswahl der Aktien wird stetig geprüft und ggfs. angepasst (Stichwort: Smart Beta ETFs). Solche Indexfonds werfen teilweise mehrmals jährlich einen Gewinn ab, egal ob die Börsenmärkte steigen oder fallen. Hat man genug investiert, kann eine beträchtliche neue Einkommensquelle entstehen.

Tipp: Bei der Consorsbank* gibt es mehr als 220 ETFs als komplett kostenlosen Sparplan. Darunter sind eine breite Palette ETFs von Anbietern wie iShares, Lyxor, db x-trackers, Amundi und BNP.

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