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Die besten Korea-ETFs

Die besten Korea-ETFs

Ein südkoreanischer börsengehandelte Fonds (ETF) besteht aus Wertpapieren von Unternehmen mit Sitz in Südkorea und/oder an südkoreanischen Börsen notiert. Südkorea ist einer der berühmten Four Asian Tigers, zusammen mit Hongkong, Taiwan und Singapur, und es beherbergt einige der größten industriellen und technologischen Unternehmen in der Welt.

Seit den 1960er Jahren verfügen nur sehr wenige Länder über ein so konsequentes und explosives Wirtschaftswachstum wie Südkorea. Sie ist die drittgrößte Volkswirtschaft Südostasiens und hinterlässt nur die fünf führenden Weltwirtschaften in Japan und China.

ETFs arbeiten wie ein Hybrid zwischen zwei anderen Aktien: Aktien und Investmentfonds. Ein Südkorea-ETF kann genauso diversifiziert sein wie ein südkoreanischer Investmentfonds, aber er handelt Intraday-Aktien von koreanischen Unternehmen wie Samsung (SSNLF).

Trotz seines Wachstums und Erfolgs ist Südkorea nicht das Ziel vieler großer ETFs. Dies lässt den Nachwuchsmanagern Raum, potenziell ungenutzte Eigenkapitalrenditen zu nutzen. Auf der anderen Seite verlässt es viele South Korea ETF-Spiele nur als Nische.

iShares MSCI South Korea Capped ETF

Nur wenige Fonds beherrschen einen nationalen Aktienmarkt so, wie der iShares MSCI South Korea Capped ETF (EWY) Südkorea dominiert. EWY ist der einzige beträchtliche ETF aus südkoreanischen Beteiligungen und der einzige südkoreanische ETF mit einem durchschnittlichen täglichen Handelsvolumen von mehr als 300.000.

BlackRock hat EWY im Jahr 2000 eingeführt und mit dem Morgan Stanley Capital International Korea Index verknüpft. Dieser Index ist float-bereinigt und wird, wie die meisten iShares, durch Marktkapitalisierung gewichtet. Das bedeutet, dass die größten südkoreanischen Unternehmen in EWY gut vertreten sind.

Fast die Hälfte der verwalteten Vermögenswerte entfallen auf die zehn wichtigsten Bestände der EWY. Die größte Beteiligung, Samsung Electronics, macht mehr als 20% aller AUM aus; Investoren sollten die potenziellen Risiken eines solchen Top-Heavy ETF verstehen. Weitere große Beteiligungen sind POSCO (PKX), Hyundai (HYMTF) und Kia (KIMTF).

Mit mehr als 4,3 Milliarden US-Dollar an verwalteten Vermögenswerten ist dieser ETF fast 30-mal größer als jeder seiner direkten Konkurrenten, von denen die meisten viel jünger sind. Damit ist EWY für absehbare Zukunft der einzige stabile ETF im Spiel.

DB X-Trackers MSCI Südkorea Hedged Equity Fund

So wie EWY der klare Marktführer unter koreanischen ETFs ist, gehört der X-Tracker MSCI South Korea Hedged Equity ETF (DBKO) der Deutschen Bank an zweiter Stelle. Ohne die viel größere EWY hat dieser Fonds das Fünffache so viel AUM und fast das Zehnfache des Handelsvolumens eines anderen Südkoreanischen ETF.

Die von der Deutschen Asset & Wealth Management emittierte und verwaltete DBKO ist das beste Spiel für währungsgesicherte ETF-Exposure auf dem südkoreanischen Markt. Es verfolgt den MSCI Korea 2530 US Dollar Hedged Index. DBKO ist auch relativ billig, mit einer Kostenquote von weniger als 60 Basispunkten.

Währungsabsicherung ist eine logische Wahl für jeden der asiatischen Tiger wegen ihres Exportfokus. Wechselkursschwankungen können die Renditen für ungeschützte Investoren lähmen; dies ist der beste Wettbewerbsvorteil von DBKO gegenüber EWY. Dennoch ist dies immer noch ein sehr kleiner ETF, der illiquide sein kann.

Korea KOSPI 200 ETF

Der KOSPI 200 ETF (HKR) ist ein wenig bekannter, junger und selten gehandelter Fonds, aber er könnte als Satellit-Holding als südostasiatischer Buy-and-Hold-Equity passen. HKR hat geringe Kosten - 38 bps - und verfolgt einen Index von 200 Blue-Chip-Firmen.

HKOR wurde 2014 von der in Toronto ansässigen Horizons ETFs Group ausgegeben und stellt den günstigsten Fonds von Horizons dar. Dies gilt als ein riesiges Wertspiel, sollte aber wegen seines geringen Volumens und seiner kurzen Erfolgsbilanz kein aktiv gehandelter ETF sein.

Wie alle Südkorea-ETFs, ist dieser Fonds in der Technologie schwer (Samsung vor allem). Nach Tech-Aktien ist das HKOR-Portfolio überraschend ausgewogen. Grundstoffe, konjunkturelle Konsumentenbestände, Finanzdienstleistungen, Verteidigungsbestände und Industrielle liegen jeweils zwischen 9 und 13% des Gesamtvermögens.

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