kaufen

Aktien kaufen und verkaufen

Aktien kaufen und verkaufen

Aktien gehören zu den aussichtsreichsten und beliebtesten Geldanlagen. Sie unterliegen den täglichen Schwankungen an den Finanzbörsen und gehören damit zu den Risikoanlagen. Mit einer Aktie wird der Anteilsinhaber am Gewinn einer Kapitalgesellschaft (AG) beteiligt und erhält Gewinnausschüttungen über eine jährliche Dividendenzahlung am Ende des Geschäftsjahres. Der Anreiz Aktien zu kaufen, liegt nicht nur an der Dividendenzahlung, sondern auch an langfristigen Kursgewinnen.

Was sind Aktien?

Aktien sind Wertpapiere, die einen Anteil an einer Aktiengesellschaft verbriefen. Pro Aktie erhält der Aktienkäufer ein Stimmrecht, welches bei einer jährlichen Hauptversammlung ausübbar ist. Die Aktionäre erhalten eine jährliche Ertragsausschüttung in Form von einer Dividende. Dividenden werden in der Regel nur ausbezahlt, wenn das Unternehmen einen positiven Jahresabschluss vorlegt. Aktien werden an einer ansässigen Finanzbörse gehandelt. Deutsche Aktien werden an der Frankfurter Wertpapierbörse fortlaufend gehandelt. Hier können Anleger täglich Aktien über eine Bank, Direktbank oder einem Broker kaufen und verkaufen. Der Wert bzw. Preis einer Aktie wird täglich an der Börse durch Angebot und Nachfrage ermittelt.

Grundsätzlich unterscheidet man Stammaktien und Vorzugsaktien:

  • Stammaktien haben eine Dividendenberechtigung und jeweils ein Stimmrecht für die HV.
  • Vorzugsaktien haben keine Stimmrechte und erhalten als Ausgleich eine höhere Dividende.

Wie kann man Aktien kaufen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten Aktien zu kaufen. Vor der Jahrtausendwende war es üblich einen Kaufauftrag persönlich in der Bankfiliale aufzugeben, die Kauforder wurde dann an die entsprechende Börse weiter geleitet. Der Aktienkauf wurde in Briefform dem Aktionär bestätigt. Heutzutage kann man direkt über das Internet oder Telefonbanking Kaufaufträge und Verkaufsaufträge aufgeben. Die Kaufbestätigung wird in Sekundenschnelle übermittelt. Es gibt unterschiedliche Anbieter über deren Netzwerk Aktien online gekauft und verkauft werden können. Dazu gehören in erster Linie Direktbanken und Broker. Bei den Direktbanken haben sich 3-4 größere Anbieter etabliert. Dazu gehören die DAB-Bank, ComDirekt Bank, CortalConsors und flatex. Es gibt diverse andere Direktbanken und Broker die diese Dienste anbieten. Der Aktienkauf über das Internet ist deutlich günstiger als bei der privaten Hausbank. Aktien können über unterschiedliche Anbieter gekauft werden:

  • Hausbank (in der Regel teurer als über das Internet Aktien zu kaufen)
  • Direktbank (sehr günstige Gebühren beim Aktienkauf)
  • Broker (oft die günstigste Variante Aktien zu kaufen)

Wodurch werden Aktienkurse beeinflusst?

Aktienkurse werden durch unternehmens- und branchenspezifische Nachrichten beeinflusst. Sie unterliegen einer gewissen Fantasie, welche durch die Zukunftsaussichten der Unternehmung geschürt werden. Zudem spielen die Unternehmensnachrichten branchengleicher Unternehmen eine wichtige Rolle. Eine schlechte Auftragslage beim Konkurrenten, deutet auf schlechte Erträge in der gesamten Branche hin. Auch die Zinsen an den Rentenmärkten und Währungskursveränderungen haben Einfluss auf Aktienkurse. Je nach aktueller Nachrichtenlage werden die Kurse an den Börsen steigen oder fallen.

Im Sinne der Aktionäre: Shareholder Value

Unter dem aus Amerika stammenden Fachbegriff Shareholder Value geht es um die Wertsteigerung bei Aktiengesellschaften. Ziel jeder AG sollte es sein, den Wert der Unternehmung kontinuierlich und langfristig zu steigern. Die Wertsteigerung wird durch positive Geschäftsentwicklungen erreicht, die sich in steigende Kursgewinne und attraktive Dividendenzahlungen widerspiegelt. In der Realität ist es einer AG nicht immer möglich, den inneren Wert zu steigern. Werden die Aktionäre enttäuscht, kann es zu stärkeren Kursabschlagen kommen, die den Gesamtwert der AG verringern. Überblick

Aktienkurse werden beeinflusst durch:

  • Unternehmensnachrichten ( z.B. Gewinnerwartungen)
  • Branchennachrichten
  • Konjunkturelle Faktoren (Heimatland und USA)
  • Politisches Umfeld
  • Devisenkurse
  • Steuergesetze
  • Zinsen

Kurzüberblick Aktien:

  • Gesetz: Die gesetzliche Grundlage bildet das Aktiengesetz von 1965 (AktG)
  • Risiko: Aktien gehören zu den Risikoanlagen und unterliegen täglichen Schwankungen
  • Rendite: Erträge entstehen durch Dividendenzahlungen und eventuelle Kursgewinne
  • Aktienkurse: Erhält man auf Finanzportalen, Chartsoftware oder bei den Börsen
  • Aktienarten: Es gibt Stammaktien und Vorzugsaktien
  • Aktienkauf: Anleger können Aktien bei der Hausbank, Direktbank oder einen Broker kaufen
  • Shareholder Value: Die kontinuierliche Wertsteigerung einer Aktiengesellschaft (AG)

Zu den bekanntesten und wichtigsten Kennzahlen gehört das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). Analysten errechnen diese Kennzahl aus dem erwarteten oder geschätztt en Gewinnen für das laufende bzw. folgende Geschäftsjahr. Gemeint ist der operative Gewinn aus dem eigentlichen Geschäftsgebaren ohne Sondererträge wie z.BB . aus dem Verkauf von Unternehmenssparten. Der operative Gewinn je Aktie dividiert durch den aktuellen Aktienkurs ergibt das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV).

Was sagt das Kurs-Gewinn-Verhältnis aus?

Mit dem Kurs-Gewinn-Verhältnis hat der Anleger oder Analyst eine Kennzahl zur Hand, die es ihm erlauben einzuschätzen wie hoch die Aktie im Verhältnis zum UU nternehmensgewinn bewertet ist. Ein niedriges KGV besagt das die Aktie günstig und ein hohes KGV hoch bewertet ist. Ein gro?~_er Nachteil, es gibt keine genaa uen Richtlinien für die Definition, wann ein KGV zu hoch oder zu niedrig ist. Es lassen sich aber die Kurs-Gewinn-Verhältnisse Branchengleicher Aktien ins Vee rhältnis setzen. Vergleiche mit anderen Aktien die z.B. im DAX Index gelistet sind oder Aktienindizes können zum Vergleich herangezogen werden.

Wie lässt sich das KGV berechnen?

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis lässt sich bei Aktien mit dem aktuellen Aktienkurs und den Gewinnschätzungen der Analysten berechnen. Da ein Unternehmen die Gewii nnzahlen für das laufende Geschäftsjahr erst nach Ablauf eines Jahres genau beziffern kann und alles andere nur Schätzungen sind, kann man das KGV eigentlicc h nur mit prognostizierten Ertragszahlen berechnen. Um den Gewinn selbstständig einzuschätzen, bedarf es schon ein wenig Fachwissen um zu wissen, welche Zahll en für den operativen Ertrag aussagefähig sind. Aktuelle Daten für die Gewinnberechnung zu erhalten, ist alles andere als einfach. Deshalb macht es Sinn, dii e bereits vorliegenden Analystenschätzungen zu involvieren. Da es in der Regel viele Einschätzungen unterschiedlicher Analysten gibt, sollte man die konservaa tivsten Bewertungen für die Berechnung des KGV heranziehen.

KGV-Berechnung:

Formel: KGV = Aktt ueller Aktienkurs / Operativer Gewinn Beispiel: KGV = 50 Euro / 5 Euro = KGV von 10

Ein KGV von 10 besagt, dass der der Gewinn je Aktie mit dem zehnfachen Kurs an der B??rse bewertet ist.

Kurs-Gewinn-Verhältnis richtig bewerten Eine Aktie ausschlie?~_lich mit dem KGV zu betrachten ist nicht ganz so ratsam. Die Kennzahl alleine sagt nicht viel über den Zustand des Aktienkurses aus. Sii e ist zwar ein wichtiger Bestandteil der Aktienanalyse, aber trotzdem macht es Sinn weitere Kennzahlen heranzuziehen. In erster Linie gilt es das KGV einer Aktie mit den KGV´s von Aktien aus der gleichen Branche (Peer-Group) zu vergleichen. Damit erhält man ein Gefühl, wie weit die Gewinnerwartungen im Aktienkurs bereits eskomptiert sind und die Erwartungen der Aktienkäufer eventuell zu optimistisch oder pessimistisch sind. Ein Vergleich lohnt sich auch mit Aktien, diee im gleichen Aktienindex vertreten sind.

Es können auch Vergleiche mit Aktien-Indizes, wie dem Dax oder Eurostoxx hilfreich sein. Man errechnet hii erfür einfach das Kurs-Gewinn-Verhältnis für den DAX. Denn das DAX-KGV kann auch mit Aktien verglichen werden.

Die richtigen Aktienkurse

Wer mit Aktien bereits in Berührung gekommen ist, der weiß, dass nicht nur die Kaufentscheidung eine wichtige Rolle spielt. Jeder Aktienkäufer möchte auf dem Laufenden bleiben. Besonders kurzfristig bis mittelfristig agierende Anleger, benötigen zeitnahe Aktienkurse.

Dem langfristig orientierten Anleger, reicht schon die Tageszeitung mit den Aktienkursen vom Vortag aus. Wer aber genau über seine Investments Bescheid wissen möchte, der muss andere Informationsquellen für seine Aktienkurse suchen. Was vor 10 Jahren noch nicht so einfach möglich war, ist durch das Internet revolutioniert worden. Ob es nun die Commerzbank-Aktie, Deutsche Bank-Aktie oder Eon-Aktie ist, der Anleger kann mit dem Handy, Tablet-PC oder Home-PC in das Internet gehen und zeitnahe Aktienkurse kostenlos abfragen.

Viele Finanzportale bieten Aktienkurse aller wichtigen Finanzplätze an. Der Anleger kann hier durch die Eingabe der gewünschten Aktie, Kursdaten einzelner Börsenplätze anzeigen lassen. Einige Portale bieten auch die Möglichkeit ein eigenes Portfolio zu erstellen und durch das Versenden einer E-Mail den Aktienanleger kostenlos auf dem Laufenden zu halten.

Tipp: Bei der Consorsbank* gibt es mehr als 220 ETFs als komplett kostenlosen Sparplan. Darunter sind eine breite Palette ETFs von Anbietern wie iShares, Lyxor, db x-trackers, Amundi und BNP.

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